„Es war wahrscheinlich der beste Hackathon, den wir je hatten“, sagte Christian Vey, Geschäftsführer des TechHub Region Fulda. Er begrüßte Teilnehmer, Jurymitglieder und Sponsoren zur Siegerehrung. Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt blickte zurück. Als vor acht Jahren die Idee aufgekommen sei, einen Hackathon in Fulda durchzuführen, seien viele noch skeptisch gewesen, ob das hier funktionieren würde. „Sie alle haben erlebt, was das hier für eine Qualität ist“, sagte Schmitt: „Wir sind schon lange kein Provinz-Hackathon mehr.“ Er hob hervor, dass, auch wenn am Ende nur ein Team auf Platz eins liegen könne, alle Gewinner seien.
Dann folgte die eigentliche Siegerehrung, die jeweils von Vertretern der Unternehmen und Institutionen vorgenommen wurde, die den jeweiligen Preis zur Verfügung stellen. Um die Spannung aufrecht zu halten, wurde mit dem dritten Platz begonnen. Diesen belegte das Team „Desaster Shrek“, das sich mit der Hilfsgüterverteilung im Krisenfall beschäftigt hatte. Im Anschluss wurde der Preis für den besten Code überreicht, bei dem es ein enges Rennen zwischen drei Teams gegeben hatte. Am Ende überzeugte das Team Tux die Jury am meisten. Der Code habe bis ins letzte Detail überzeugt, wurde später gesagt, als das Team erneut nach vorne gebeten wurde, um es für Platz eins auszuzeichnen. Es habe für den Code zehn von zehn Punkten erhalten. Auch mit einer guten Teamstruktur und einem guten Konzept habe das Team, das die ganze Nacht durchprogrammiert habe, punkten können. Entwickelt wurde vom Team Tux eine Plattform, die Anhand von Vorher-Nachher-Bildern die Sachschäden nach einer Umweltkatastrophe erkennt und aufzeigt. Platz zwei ging an das Team „Die Affen aus dem Zoo“, das eine Lösung für die Krisenkommunikation entwickelte, die unabhängig von Mobilfunk und Internet funktioniert.
Startschuss für den 7. Hackathon – Gerüstet sein für Ernstfall
