Es soll ein Fest für alle werden. Die Straße wird gesperrt und die Besucher können zuschauen, wie das Fleisch von Hand zerlegt wird. Der Holzkessel wird angeheizt, Sauerkraut wird fermentiert und Getränke dürfen natürlich auch nicht fehlen – zum Beispiel kühles Bier vom Fass, Naturwein und Secco. „Ein Schlachtfest ist etwas super Traditionelles, das gibt es auch heute noch auf den Dörfern“, sagt Paulina Schmitt, die gerade in die Geschäftsleitung der Metzgerei Robert Müller einsteigt, womit die nächste Generationennachfolge in dem Familienunternehmen eingeleitet wird. So etwas mitten in die Innenstadt zu holen, trage dazu bei, das Handwerk, das dahinter steht sichtbar zu machen. Mit Tondas habe die Metzgerei dabei einen tollen Partner mit guter Expertise im Bereich Reifung und Verarbeitung von Fleisch an der Seite. Gemeinsam wollen die Organisatoren die alte Schlachtfest-Tradition aufleben lassen – mit Dankbarkeit gegenüber dem Tier und Respekt für die Herkunft des Essens. „Egal wie groß der Betrieb ist, die Fleischverarbeitung bleibt Handwerk“, macht Schmitt deutlich.
Die Besucher erwartet den ganzen Tag über Zerlege-Performance und es gibt auch Spiel und Spaß für Kinder. Kulinarisch wird einiges geboten: Es gibt Natursauerteigbrot mit Griebenschmalz, kesselfrische Blut- und Fleischwurst, Sülze und frisch geräuchertes Pulled Pork, Gulasch aus dem Holzkessel, fermentiertes Sauerkraut und eingelegte Pickles, tschechisches Bier vom Fass sowie ausgewählte Naturweine und Secco auf Eis. „Kommt vorbei, bringt eure Familie, Freund/-innen und Appetit mit – und feiert mit uns ein Stück ehrliche, handgemachte Genusskultur“, freuen sich die Organisatoren auf das Fest.
