Bereits zum siebten Mal führte Althaus das Weiterbildungsangebot durch – und erneut war das Echo durchweg positiv. In vier jeweils dreistündigen Einheiten vermittelte Althaus über die Grundlagen der Deutschen Gebärdensprache (DGS) hinaus auch spannende Einblicke in die Kultur und Lebenswelt gehörloser Menschen. „Sprache ist viel mehr als Worte – und genau das wird in der Gebärdensprache auf eindrucksvolle Weise sichtbar“, so Althaus. Mit seiner langjährigen Erfahrung – unter anderem beim Aufbau des Sozialdienstes für Gehörlose und Hörgeschädigte beim Regionalcaritasverband in Fulda – versteht er es, sein Wissen aus der Praxis mit Herz, Humor und Begeisterung weiterzugeben. „Die lebendige und offene Atmosphäre macht das Lernen nicht nur leicht, sondern auch richtig unterhaltsam.“, freut sich eine Teilnehmerin des Kurses. Es wurde viel gelacht, gestaunt, ausprobiert – und natürlich fleißig gebärdet.
„Der Kurs ist Teil unserer Bemühungen, Kommunikation noch barriereärmer und inklusiver zu gestalten. Besonders in der unterstützten Kommunikation (UK) ist die Gebärdensprache eine wertvolle Brücke – sie ermöglicht Teilhabe am Arbeitsleben und im Sozialraum auf Augenhöhe und fördert echte Selbstbestimmung“, so Daniel Druschel (UK-Fachkreissprecher der Caritas Fulda).
Dass Lernen viel Freude machen kann, hat Althaus eindrucksvoll gezeigt. Der Kurs war lehrreich und hat darüber hinaus auch den Teamgeist gestärkt und neue Perspektiven eröffnet.
Wer Interesse an solchen Angeboten hat, kann sich gerne an den Bereich Eingliederungshilfe und Teilhabe bei der Caritas Fulda wenden per Mail an: unterstuetzte.kommunikation@caritas-fulda.de. Weitere Infos gibt es zudem auf der Homepage: www.wort-los-fulda.de
