Mit Stammringer Navid Safawi, der seinen Vater bei den Weltmeisterschaften in Ungarn begleitet, sowie Punktelieferant Adrian Asafti fehlten gleich zwei Leistungsträger. Somit trat Fulda mit 0:4 Rückstand an und erwischte einen denkbar schwierigen Start in die Begegnung.
Ein sportliches Ausrufezeichen setzte Publikumsliebling Onur Can Ulusoy, der in seinem ersten Saisoneinsatz seinen Gegner spektakulär per Wurf aus dem Stand schulterte – nur Sekunden nach Kampfbeginn. Kapitän Stefan Railean steuerte erneut kampflos vier Zähler bei.
Doch Frankfurt zeigte sich in Bestbesetzung und brachte mit einem georgischen Routinier in der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm Greco sowie einem moldauischen Spitzenringer in 66 Kilogramm Freistil zwei große Kaliber auf die Matte. Fulda kämpfte, aber lag vor den letzten beiden Kämpfen mit 8:16 zurück. Nur zwei Schultersiege konnten noch einen Punkt retten – und genau das lieferten Viktor Buckmaier und Ivan Lysyi. Mit großem Kämpferherz holten sie die entscheidenden Punkte zum 16:16-Endstand.
Showdown am Samstag um die Herbstmeisterschaft
Am kommenden Samstag, den 18. Oktober, steht nun das mit Spannung erwartete Spitzenduell um die Herbstmeisterschaft an: Frischauf Fulda empfängt den direkten Verfolger RV Felsenfest Haibach in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule (20 Uhr). Haibach zeigte sich bisher in bestechender Form – einzig eine Niederlage gegen RWG Mömbris-Königshofen trübt die bislang makellose Bilanz.
Ein echter Kampfabend für alle Sportbegeisterten, da auch die Jugend von Frischauf vor dem Spitzenduell im Einsatz ist (19 Uhr).
Die SG Frischauf Fulda lädt herzlich ein – Spannung, Emotionen und Ringsport auf höchstem Niveau sind garantiert.
