SC Dortelweil – TSG Lütter 2:3 (1:3)
Lütters Trainer Jürgen Auth lobte nach der Partie: „Die Erfahrung unserer Mannschaft hat sich durchgesetzt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, beide waren spielerisch und taktisch stark, aber ich denke, dass es verdient war“. Die TSG legte direkt los und traf früh durch Vanessa Klaus zum 1:0. Zwischenzeitlich glich Dortelweil dann aus, doch Lütter schlug gleich zweimal zurück und nahm nicht nur ein 3:1, sondern viel Selbstvertrauen mit in die Kabine. „Da war uns klar, dass es eine Reaktion vom Gegner gegen wird“, so Auth: „Wir wussten, dass sie mehr riskieren und aggressiver spielen würden – so kam es auch, aber wir waren darauf vorbereitet“. Nur selten konnte der SCD die Gäste unter Druck setzen, der Anschlusstreffer kam schließlich dann auch zu spät. „Wir sind am Ende nochmal etwas nervös geworden“, sagte der Coach, der auf dem Kunstrasen ein Topspiel sah, das seinem Namen gerecht wurde. „Wir trainieren ja selbst teilweise auf Kunstrasen und sind mit dem Platz gut klargekommen“. Die Tabelle, in der Lütter nun sechs Punkte vor der Konkurrenz liegt, sei aber weiterhin „trügerisch“, wollte der Trainer nicht in Euphorie verfallen: „Wir müssen konzentriert bleiben und uns genauso auf die nächsten Spiele vorbereiten“.
Lütter: Schaab; Beck (90.+3 Reith), Bahr, Reith (77. Pompetzki), Spilke, Grosser (83. Schöppner), Schlott, Klaus, Dechant, Faulstich (80. Maikranz), Bott (74. Lorenz).
Tore: 0:1 Vanessa Klaus (3.), 1:1 Josephine Mezger (16.), 1:2 Jana Bott (31.), 1:3 Verena Faulstich (44.), 2:3 Nola Bawidamann (89.)
Zuschauer: 70
TSV Pilgerzell – KSV Hessen Kassel II 1:1 (0:0)
Sechs Niederlagen in Folge kassierte der TSV Pilgerzell zu Saisonbeginn, nun war es an der Zeit für den ersten Punkt im Kellerduell gegen Kassel II. In Euphorie ausbrechen wollte Trainer Knut Seuring nicht, aber freute sich natürlich: „Wir wissen das einzuordnen. Aber natürlich war die Erleichterung da“.
In der ersten Halbzeit dominerte noch Kassel, ohne aber eine Führung herauszuspielen. Der TSV agierte derweil noch „zu verhalten“, änderte das dann aber im zweiten Durchgang. Trotzdem trafen die Nordhessinnen dann zuerst, es liefen bereits die letzten zehn Minuten, als Pilgerzell plötzlich in Rückstand geriet. Doch der TSV steckte nicht auf und rannte in der Schlussphase nochmal an – erfolgreich: Xenia Lüdtke bekam die Kugel in zentraler Position und traf mit links in den Knick. „Den hat sie perfekt getroffen“, so Coach Seuring: „Das war dann auch mehr als verdient. Wir hatten zum Ende eine sehr gute Drangphase und haben den Gegner nochmal am Strafraum eingeschnürt“.
Pilgerzell: Kröhling; Worch, Rumpf, McGilvray, Leonangeli (67. Pfeifer), Happ, Steinert, Lüdtke, Schad (76. Gruner), E. Barth (69. R. Barth), Mecik.
Tore: 0:1 Pia Bannenberg (81.), 1:1 Xenia Lüdtke (90.+1)
Zuschauer: 80
SG Barockstadt – SG Bornheim/GW 2:1 (1:0)
Es ging aufgrund der Witterung auf den Kunstrasen in Lehnerz, da der Rasen nicht bespielbar war. „Es ist schon gut, wenn man die Möglichkeit hat, auf so einen Platz auszuweichen. Wir wollten dort natürlich viel Fußball spielen, was uns über weite Strecken auch gut gelungen ist“, sagte SGB-Trainer Marcel Roßdeutscher nach dem knappen, aber verdienten Heimsieg: „Wir haben es am Ende spannender als nötig gemacht, aber gleichzeitig hat die Mannschaft leidenschaftlich verteidigt und alles reingeworfen“. Für die Führung sorgte Ann Marit Herzig in der Anfangsviertelstunde, in der Folge spielte es die Barockstadt „sauber“ runter und hatte ein paar Umschaltmomente, in denen das zweite Tor aber nicht falle wollte. Von Bornheim kam vor der Pause wenig, die SGB verteidigte diszipliniet und setzte dort auch im zweiten Durchgang an. Celinee Zura stelle auf 2:0 und die Messe schien fast gelesen. „Wir haben es gut im Griff, kriegen dann aber durch einen Standard noch das 1:2“, berichtete der Coach. Doch es reichte am Ende für die drei Punkte, während Fulda noch etliche Konter nicht gut ausspielte und die Vorentscheidung verpasste.
Barockstadt: Büchel; Schulte, Herzig, Schmidt, Zura, Kolbe, Ostertag, Dangel, Krug, Volland (70. Wurm), Schick.
Tore: 1:0 Ann Marit Herzig (12.), 2:0 Celine Zura (57.), 2:1 Marie Fries (66.)
Zuschauer: 70
