Nach dem 4:1-Heimsieg am vergangenen Wochenende wurde die SGB von einer Erkältungswelle heimgesucht. Durch die Bank weg steckten sich die Spielerinnen an und liegen diese Woche flach. Daher hofft Roßdeutscher, dass bis zum Spiel in Großenenglis am Samstag die eine oder andere Spielerin die Krankheitswelle überstanden hat. Gegen Wiesbaden dominierte die SGB die Partie von der ersten Minute an und genau das erwartet der Coach auch in Großenenglis. Zwar kamen die Gegner zuletzt ebenfalls zu Chancen, aber nur, weil die Fuldaerinnen sie dazu eingeladen hätten. Daran möchte Roßdeutscher in der Trainingswoche arbeiten. „Wir müssen disziplinierter werden“, sagt er und fügt zum Spiel in Großenenglis an. „Wir wollen ihnen ein dominierendes Spiel aufdrücken“.
Trotz der Tabellenkonstellation erwartet der Trainer ein Duell auf Augenhöhe. Mit 13 erzielten und 16 kassierten Treffern steht Großenenglis deutlich besser da als die Konkurrenz im Keller. „Sie haben viele Tore bekommen, wissen aber auch, wo das Tor steht. Wir dürfen sie nicht unterschätzen“, appelliert er an sein Team. Besonders gegen den Ball dürfe die SG Barockstadt dem Gegner nicht zu viel Platz geben, sonst könne es gefährlich werden. „Wir müssen sie dauerhaft stressen und unter Druck setzten. Sie müssen dauerhaft vor Entscheidungen stehen“, so Roßdeutscher, der auch eine bessere Chancenverwertung seines Teams erwartet. „Wir müssen kaltschnäuziger und Geradliniger werden“.
Der TSV Pilgerzell hat an diesem Wochenende spielfrei.
