Bei leicht regnerischem Wetter hatte sich ein gutes Duzend Helferinnen und Helfer im Reibertenröder Weg versammelt, um Äpfel von den reich tragenden städtischen Apfelbäumen zu ernten. In knapp zwei Stunden kamen rund 620 Kilogramm Äpfel verschiedener Sorten zusammen. Karin und Klaus Beitlich vom Städtepartnerschaftsverein waren derweil mit dem Auto unterwegs nach Amstetten, wo sie von „Seppelbauer“ Bernhard Datzberger und seiner Frau Brigitte empfangen wurden. Amstetten, im Herzen des niederösterreichischen „Mostviertels“ gelegen, ist für seine Birnen und die dortige Mostproduktion bekannt. Seit über 30 Jahren produziert der Familienbetrieb Datzberger dort aus bestem selbst angebautem Obst Moste, Fruchtsäfte, Essige und kaltgepresster Öle. Der „Seppelbauer“ steuerte rund 200 Kilogramm Mostviertler Birnen für den Partnerschaftsbrand bei.
In der Schlitzer Destillerie wurde das Obst nun eingemaischt und im Frühjahr 2026 ist mit der Verkostung des frischen Obstbrandes zu rechnen. Vereinsvorsitzender Bürgermeister Stephan Paule freute sich: „Schon die erste Auflage war ein flüssiges Denkmal gelebter Städtepartnerschaft, schön dass sich wieder so viele Helfer gefunden haben, dass wir in eine zweite Runde gehen können“.
