Am Samstag wurde der Marsch durchgeführt. Es wurden rund 150 Teilnehmer aus sechs Nationen begrüßt, darunter eine Abordnung der britischen Armee. Nach der Einschleusung der Marschteilnehmer und dem Empfang von Verpflegungsbeuteln erfolgte das Antreten zur Eröffnung der Veranstaltung.
Der Leitende, Stabsfeldewebel der Reserve (SF d. R.) Thomas Brehm begrüßte die Angetretenen, anschließend folgten Grußworte vom Vorsitzenden der Kreisgruppe Osthessen, Stabsunteroffizier der Reserve (SU d.R.) Sven Fey, von Jürgen Hahn, Schirmherr der Veranstaltung und Bürgermeister der Gemeinde Rasdorf, sowie vom Geschäftsführenden Vorstand der Point Alpha Stiftung, Benedikt Stock.
Sven Fey unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Veranstaltungsortes: „Hier standen sich Soldaten von NATO und Warschauer Pakt bis zum Jahr 1990 gegenüber. Der ehemalige ‚Observation Post Alpha‘, kurz: Point Alpha, war einer der wichtigsten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte in Europa und einer der heißesten Punkte im Kalten Krieg. Wir Reservisten wollen mit diesem Marsch, Flagge in der Öffentlichkeit zeigen und auch den Kontakt zu Angehörigen ausländischer Streitkräfte pflegen.“
Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer auf die Strecken. Es wurden in diesem Jahr neue Strecken mit 10, 20 und 30 Kilometer Länge angeboten. Als Besonderheit wurde die Zehn-Kilometer-Strecke erstmals nicht als Rundstrecke geführt, denn sie endete in Geismar. Der Rücktransport erfolgte durch Shuttleservice mit Bundeswehrfahrzeugen.
Bei perfekten Wetterverhältnissen konnten bis 16 Uhr alle Teilnehmer sich wieder zurückmelden und eine Urkunde empfangen. Anschließend erfolgte noch ein gemütliches Beisammensein im Rahmen eines Kameradschaftsabends.
Nach dem Marsch ist vor dem Marsch, der Termin für den nächsten IPAM steht bereits fest. Dieser findet am 5. September 2026 statt und die Marschgruppe Osthessen hofft wieder auf zahlreiche Teilnehmer.
