„Wir sind froh, dass wir vor dem Wintereinbruch fertig werden“, erklärte Dr. Vonderau. Für die Sanierungsarbeiten hätten mehrere regionale zusammengewirkt. Unter anderem wurde der Turm mit neuen Schieferplatten gedeckt, eine neue Turmuhr eingebaut und nicht zuletzt die Turmzier erneuert. „Es ist schön, wenn eine lange Baumaßnahme beendet ist. Die Gremien werden etwas entlastet“, hob Vonderau hervor. Wie der Pfarrer angab, sei im Turm eine Zeitkapsel eingebaut worden, in dem sich neben einer Zeitung und dem aktuellen Pfarrbrief auch verschiedene Dokumente und ein paar Euro-Münzen befinden. „Die letzte Renovierung geschah vor Jahrzehnten“, führte er weiter aus. Die Maßnahme sei entsprechend dringend nötig gewesen.
Architektin Sabine Petermann, die zusammen mit ihrem Mann, dem Tragwerksplaner Lars Petermann, an der Sanierung mitgewirkt hatte, freute sich über den gelungenen Abschluss. Zwischenzeitlich habe es zwar Herausforderungen durch Hitze und Regen gegeben, jedoch: „Es hat alles gut geklappt.“ Vonderau beschrieb das Kreuz oben an der Turmspitze als „großes Plus-Zeichen“ im Leben der Christen. Gemeinsam stimmten er und die anderen Gäste „großer Gott, wir loben dich“ an. Bei einem Mahl mit Würstchen, Brötchen, Kuchen und Kaffee wurde in luftiger Höhe geschmaust. Beteiligt waren unter anderem die Firma Krönung und die Gerüstbaufirma Herber.
