Den Hessentag gibt es seit 1961, die Hessentagspaare selbst aber erst seit 1971. Damals waren es zunächst Kinder und erst ab 1976 Jugendliche und Erwachsene. Vor der Gründung des Vereins waren die Treffen locker und nicht regelmäßig, der Vereinsrahmen mache nun einiges leichter. Dreimal jährlich treffen sich die Ehemaligen. Das Zusammenkommen im Herbst findet dabei immer in der nächsten Hessentags-Stadt statt. Daher fanden das Treffen und die Jahreshauptversammlung des Vereins in diesem Jahr in Fulda statt. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld empfing die ehemaligen Paare gemeinsam mit dem Fuldaer Hessentagspaar Vera und Max Dudyka.
In seiner Begrüßung ging der Oberbürgermeister zunächst auf die Geschichte und die Entstehung des Vereins ein. Anschließend bedankte er sich bei den ehemaligen Hessentagspaaren und beschrieb die Versammlung als ein „ganz besonderes Zusammenkommen“: „Beim Hessentag wollen wir Hessen in seiner Vielfalt kennenlernen“, führte er fort. Anschließend berichtete er noch von den geplanten Aktionen rund um den Hessentag in Fulda. Ihm sei besonders das Gespräch mit Roland Kaiser nach dessen Konzerten auf dem Domplatz in Erinnerung geblieben: „Hesse ist, wer Hesse sein will“, habe Wingenfeld zu ihm gesagt, woraufhin der Schlagersänger ihm zusicherte, bald für Konzerte nach Fulda zurückzukommen – und er hielt Wort. Mit einem Sektempfang und herzlichen Gesprächen ließ der Verein das Treffen im Stadtschloss ausklingen.
