Es wird voll im Schwimmbad: Am Freitag ab 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag, jeweils ab 9 Uhr, gibt es im Sportbad Ziehers tolle Schwimmwettkämpfe zu sehen. Für die 35. Auflage des Dompfaff-Pokals haben sich diesmal 454 Sportler aus zehn deutschen Landesverbänden angemeldet, wie Kathinka Gröger aus dem Orga-Team der Wasserfreunde Fulda stolz verkünden kann. Fast 2800 Einzelstarts (genauer gesagt 2794) sind geplant, auch 59 Staffelstarts kommen dazu und machen das Wochenende rund.
Und der Ausrichter ist bereit: „Das Team ändert sich natürlich hier und da mal, aber wir haben viele freiwillige Helfer, die tatkräftig dabei sind“, verspricht Gröger einen reibungslosen Ablauf dank der insgesamt 50 fleißigen Helfer.
Alle Aufgaben sind verteilt und alle Wichtige geplant, sodass die Teilnehmer einen sauberen Wettkampf unter guten Bedingungen absolvieren können: Elektronische Zeitmessanlage, ein erfahrenes Protokollteam, und nicht zuletzt sind auch hochkarätige Starter mit dabei. Wie Gröger erklärt, hatten sich sechs Teilnehmer angekündigt, die an den Jugend-Europameisterschaften teilgenommen haben, sowie Deutsche Topschwimmer der jeweiligen Jahrgänge.
In Fulda wird natürlich auf der 25-Meter-Bahn geschwommen, wo wieder Bestzeiten gejagt werden: Alle Veranstaltungsrekorde werden sogar mit 100 Euro honoriert. In Fulda schwammen bereits namhafte Sportler wie Florian Wellbrock oder Jenny Mensing Bahnrekorde, ebenso Marco Koch und natürlich Lokalmatador Jan-Philip Glania.
Die Wasserfreunde selbst werden wieder mit einer großen Delegation von über 50 Teilnehmern antreten, und freuen sich auf den ersten großen Wettkampf der Saison: „Für die höheren Leistungsgruppen ist es der Start. Wir wollen schauen, was das Training gebracht hat und wo wir stehen“, sagt Gröger. Natürlich werden auch neue Bestmarken angepeilt – zuhause lassen die sich schließlich am schönsten aufstellen. Die jüngeren Gruppen der Wasserfreunde sollen in erster Linie Wettkampfluft schnuppern: „Bei dieser Atmosphäre sollen sie Mut bekommen. Das soll positiv wirken“, so Gröger. Natürlich wollen auch die jüngeren Teilnehmer ihre eigenen Bestmarken knacken. Außerdem geht es darum, Pflichtzeiten für die Hessischen Meisterschaften in zwei Wochen – ebenfalls in Fulda – zu erbringen. Viele Chancen gibt es bis dahin nicht mehr.
Dennis Brocks, Cheftrainer der Wasserfreunde Fulda, blickt gespannt auf den Heimwettkampf: „Für die meisten Aktiven ist es die erste Leistungsbestimmung der Saison“. Insbesondere in den höheren Leistungsgruppen sei der Heimwettkampf intensives Wettkampftraining, „mit vielen Starts für jeden Einzelnen. Nicht nur bei Finals können jedoch auch einige Bestmarken fallen. Bei den jüngeren Aktiven erhoffen wir uns bei der anstehenden tollen Atmosphäre im heimischen Bad viele neue Bestleistungen und dadurch viel Motivation und einen positiven Start in die noch junge Saison“. Neben den Wasserfreunden sind auch SFD-Fulda und der SSV Hünfeld vertreten.
Während am Freitag erstmal Langstrecken absolviert werden, ist spätestens ab Samstag die Halle dann brechend voll. Der Start wurde sogar extra von 9.30 Uhr auf 9 Uhr vorverlegt. Zwei Finalblöcke gibt es ab 13 Uhr und ab 18 Uhr. Am Sonntag werden dann die restlichen Sieger gekürt, auch hier ist nochmal Halli Galli in der Halle von 9 bis etwa 16.15 Uhr. Für Verpflegung ist an allen Tagen bestens gesorgt. Live-Ergebnisse sind online unter https://www.schwimm-service.de/fulda25/results.php https://www.schwimm-service.de/fulda25/results.phpeinzusehen.
