Das Projekt der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Fulda in Kooperation mit Mitarbeitenden aus den Kinder- und Jugendtreffs, der Jugendförderung an den Schulen, des Bereichs Freizeit und des Jugendbildungswerks boten in der Spielstadt 14 Werkstätten an, in denen die 58 Kinder an fünf Tagen arbeiten konnten. Wie im „richtigen Leben“ erhielten sie für diese Arbeit Geld und konnten sich mit diesen Mini-Fulda-Talern Schmuck oder Süßigkeiten kaufen sowie ins Kino gehen. Täglich suchten die Teilnehmenden sich am Arbeitsamt einen Beruf aus. „Sie hatten auch die Möglichkeit, sich nicht nur in den 14 vorgegebenen Werkstätten einzuschreiben, sondern auch eigene Ideen einzubringen und verwirklichen zu dürfen“, erklärte Vadim Chiljai von der Kinder- und Jugendförderung der Stadt. Dazu hätten beispielsweise ein Nagelstudio oder eine Massagegruppe gehört. „Es war eine ereignisreiche Woche“, berichtete Chiljai zur Begrüßung der Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner. „Ich glaube, wir waren in dieser Woche die glücklichste Stadt der Welt“, betonte er. Zudem berichtete das Bürgermeisterduo von ihrer Kandidatur und Wahl, den Abläufen in der Stadt und dem bunten Programm, was am Tag der offenen Tür geboten wurde. Neben einer Aufführung der Tanzgruppe berichteten die „Mini-Fulda-Nachrichten“ davon, was in der Spielstadt am letzten Tag passiert war.
„Ziel und Zweck ist, dass die Kinder auf spielerische Art und Weise erlernen, wie Politik funktioniert, dass Politik auch nahbar sein kann und, dass sie auch für Kinder bestimmt ist“, erklärte Chiljai. „Natürlich lenken wir einige Ereignisse, wie beispielsweise die Inflation, aber das ist eher eine Begleitung, da die Kinder in dem Alter schon so fit sind, dass sie das Konzept selbstständig verstehen und ihre Stadt eigenständig aufbauen können.“ Spannend sei, dass „Mini-Fulda nie eintönig ist, da jedes Jahr neue Ideen von den Kindern eingebracht werden.“
