Campus 16.10.2025

Campusquartier in Planung: Khakzar lobt optimale Lage

Fulda (as) – Von der Wohnung in wenigen Minuten zur Hochschule: Am Stadteingang der Leipziger Straße in Fulda ist ein großes Bauprojekt geplant, um dort ein neues Campusquartier zu schaffen. Die etwa 420 zusätzlichen Wohneinheiten seien für die Hochschule außerordentlich wichtig, findet Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar. Er hebt vor allem die gute Lage hervor, welche als Standortfaktor die Hochschule noch attraktiver für ein Studium mache.

Fotos: Pascal Fischer

Fotos: Pascal Fischer

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauwesen, Klimaschutz und Stadtplanung im September hatten die Stadtverordneten für die Aufstellung des Bebauungsplanes für das Projekt in der Leipziger Straße gestimmt. Der Hochschulpräsident ist sehr erfreut über die Planungen. Er erklärt, dass die Hochschule Fulda nur indirekt beteiligt ist: „Per Gesetz dürfen die Hochschulen sich am Bau von Studierendenwohnheimen nicht beteiligen. Das ist Aufgabe der Studierendenwerke.“ In Fulda sei das Studierendenwerk Gießen zuständig, welches mehrere Wohnheime für Studierende in Fulda betreibe. Insgesamt gebe es circa 500 Wohnheimplätze. Der Hochschulpräsident versuche seit langem immer wieder verantwortliche Akteure zusammenzubringen, um neuen studentischen Wohnraum zu schaffen. Dazu nennt er neben den Investoren und dem Studierendenwerk das Land Hessen, welches Fördermittel in Aussicht gestellt hat: „Insofern bin ich in die Planungen eingeweiht, kann selbst jedoch nicht unmittelbar agieren.“

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende in Campusnähe sei außerordentlich wichtig, betont Khakzar: „Insbesondere für internationale Studieninteressierte ist die Frage des bezahlbaren Wohnraums mitentscheidend. Sie tun sich bei der Suche nach einer Wohnung besonders schwer.“ Da Deutschland dringend auf internationale Fachkräfte angewiesen sei, würden sich viele Hochschulen in Deutschland um junge und engagierte Talente bemühen. Bezahlbarer Wohnraum sei an vielen Standorten zu einem Engpass geworden: „Wenn wir die Zahl der günstigen Wohnheimplätze entscheidend erhöhen können, dann wird der Studienstandort Fulda noch einmal attraktiver, sowohl für deutsche als auch für internationale Studieninteressierte.“ Gleichzeitig entspanne sich durch das Projekt der Wohnungsmarkt in Fulda und Umgebung auch für alle anderen Wohnungssuchenden.

Die geplante Baumaßnahme bewertet der Hochschulpräsident als einen großen Schritt in die richtige Richtung: „Die Lage direkt an der Hochschule könnte nicht besser sein. Die Hochschule Fulda würde als Studienort an Attraktivität deutlich hinzugewinnen.“ Er ergänzt, dass das neue Quartier im Übrigen auch den Eingang in die Stadt über die Leipziger Straße städtebaulich aufwerten würde.