Bei 4:4 Punkten stehen die Fuldaer nach vier Spieltagen in der Bundesliga: Auf die Niederlage gegen Düsseldorf folgten die Siege gegen Dortmund und Bad Königshofen, dann das 1:3 gegen Saarbrücken – und in der Zwischenzeit buchte der TTC das Viertelfinal-Ticket im Pokal. „Jetzt wollen wir den Kontakt nach oben nicht verlieren“, sagt Maberzells Präsident Stefan Frauenholz. Das Ziel in Bad Homburg ist klar: Ein Sieg, um die Playoff-Plätze im Bick zu behalten, schließlich steht Saarbrücken mit 6:2 Punkten aktuell an der Spitze – das Feld liegt noch eng zusammen.
Doch Vorsicht ist geboten im Hessenduell: Bad Homburg holte zwar erst einen Saisonsieg (3:1 gegen Grenzau), dafür ist der Japaner Jo Yokotani aber stark in Form und steht bei einer 4:1-Bilanz in dieser Saison. „Da muss man aufpassen“, so Frauenholz, der außerdem vor dem Ungarn Csaba Andras (3:3) warnt: „Er kann auch immer etwas reißen“. Interessiert verfolgt der TTC Maberzell auch die Entwicklung von Ex-Spieler Benno Oehme, der seit einigen Jahren für Bad Homburg spielt. Ein Doppel spielte er bisher mit Yokotani und verlor 0:3 gegen Bremen, ein Einzel außerdem gegen Grünwettersbachs Hiroto Shinozuka, das unglücklich mit 1:3 verloren ging.
Der TTC Maberzell reist dennoch als Favorit nach Bad Homburg, denn es sind alle Mann an Bord. Das gewohnte Aufgebot Filus, Meng, Ovtcharov und Groth soll es richten. Kao wiederum, der angeschlagen war, ist auf dem Weg der Besserung und soll in diesem Jahr noch für die Osthessen spielen: „Er ist fast wieder einsatzbereit. Im November soll er ein paar Spiele machen“, blickt Frauenholz voraus. Bevor die Maberzeller am Montag ran müssen, können sie sich anschauen, was die Konkurrenz am Sonntag macht: Mit Düsseldorf und Ochsenhausen treffen zwei Teams aufeinander, die punktgleich mit dem TTC sind. Und beim Spiel zwischen Bremen und Saarbrücken stehen sich zwei Mannschaften aus den Top Vier gegenüber.
