Bereits das Aufeinandertreffen im Pokal zwischen dem TTC und den Gästen aus dem Karlsruher Stadtteil war mit Spannung erwartet worden, Grünwettersbach reiste jedoch mit drei Ersatzspielern nach Osthessen – Dimitrij Ovtcharov und Co. hatten entsprechend wenig Mühe beim deutlichen 3:0 gegen die Grünwettersbacher Reservisten und gaben lediglich einen Satz ab. „Wir gehen aber davon aus, dass sie diesmal mit der vollen Kapelle anreisen werden“, geht auch Stefan Frauenholz diesmal von einem gänzlich anderen Spiel aus und begegnet den Schwarzwäldern mit Respekt: „Wenn Grünwettersbach alle dabei hat, dann ist das eine Hausnummer. Dann gehen wir als Außenseiter in die Partie.“ Besonders vor dem Top-Trio des ASC warnt der Maberzeller Präsident: „Gegen Ricardo Walther, Tiago Apolonia und Hiroto Shinozuka wird es schwer. Aber wir werden natürlich alles versuchen, um trotzdem zu gewinnen“, gibt sich Frauenholz kämpferisch vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn: Bei einem Sieg könnten der TTC auf den vierten Rang springen, hinter den Maberzellern auf Platz fünf lauern allerdings auch Rekordmeister Borussia Düsseldorf und Mühlhausen auf Patzer.
Kadertechnisch wird für die Fuldaer das bewährte Quartett an die Platte gehen: Dimitrij Ovtcharov, Jonathan Groth, Fanbo Meng und Ruwen Filus nehmen es mit Grünwettersbach auf – Maberzell wartet also weiterhin auf den ersten Einsatz von Kao Cheng-jui. Der Taiwanese war zuletzt verletzt, ist aber mittlerweile wieder genesen, wie Stefan Frauenholz bestätigt. „Er ist wieder fit und wir hoffen, dass er dann im nächsten Spiel dabei ist. Er hat für die nächsten Spiele eigentlich zugesagt“, gibt sich Maberzells Präsident abschließend hoffnungsvoll.
