Das erwartet die Besucher: Informationsstand und Gespräche rund um das Thema Schlaganfall sowie Rehabilitationsmöglichkeiten, fachliche Vertreter aller Berufsgruppen – Mediziner, Therapeuten, Selbsthilfeaktive – stehen für Fragen bereit, kostenlose Kurzchecks (zum Beispiel Blutdruckmessung) sowie Hinweise zur Prävention und Rehabilitation und ein offener Austausch: Die Organisatoren möchten sowohl Betroffenen als auch Angehörigen und Interessierten Einblicke in Wege der Nachversorgung und Lebensgestaltung nach einem Schlaganfall geben
Teilnehmende Personen sind unter anderem PD Dr. Caroline Renner, Chefärztin der Neuro-Reha im HKZ?Rotenburg, Dr. Helwig?May – ehemaliger Leiter der Geriatrie am Klinikum Bad Hersfeld, Renate?Beyer?Hose – aktives Mitglied der SHG, Beate?Zeller – aktives Mitglied der SHG, Brigitte?Haaß – Ergotherapie am Klinikum Bad Hersfeld, Claudia Hofmann – Physikalische Therapie am Klinikum Bad Hersfeld.
Zum Themenschwerpunkt schreiben die Veranstalter: „Auch wenn für uns alle das Thema ‚Spastik‘ – insbesondere im Kontext der Rehabilitationsarbeit nach einem Schlaganfall – eine wichtige Rolle spielt, möchten wir vor allem den gesamten Rehabilitationsprozess in den Blick nehmen. Denn: Bei bis zu 40 Prozent der Betroffenen kann sich im Verlauf eine spastische Bewegungsstörung entwickeln. Therapieverfahren wie Physiotherapie und Ergotherapie spielen eine zentrale Rolle beim Umgang mit Spastik und allgemeinen Folgen eines Schlaganfalls. Rehabilitation bedeutet nicht nur Akutphase, sondern langfristige, interdisziplinäre Begleitung: Bewegung, Alltagstätigkeit, Teilhabe sowie Prävention von Folgeschäden wie Kontrakturen oder Gelenkveränderungen. Wir möchten mit dieser Veranstaltung sowohl informieren als auch ermutigen — Betroffene, Angehörige und alle Interessierten sind eingeladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.“
