Fußball 02.10.2025

A-Liga – Topspiele in Dalherda und Niesig: „Kleinigkeiten entschieden“

Niesig/Dalherda (jk) – Doppelspieltag mit Oktoberfest-Flair gibt es beim TSV Dalherda in der Fußball-A-Liga Ost: Am Freitag (15 Uhr) empfängt der Tabellenfünfte den Kreisoberliga-Absteiger RSV Margretenhaun. TSV-Trainer Jan Kolbe erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Zur gleichen Zeit findet ein weiteres Top-Duell zwischen dem KSV Niesig und Tabellenführer SG Dietershausen/Friesenhausen statt. Mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Patrick Broschke bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heranrücken.

Im Oktober steigen für den KSV Nieisg und Dennis Broschke (links) viele Top-Spiele. Eröffnet wird der Monat gegen den Tabellenführer.

Der TSV Dalherda um Keeper Markus Herber hat die A-Liga-Spitze im Visier. Archivfotos: Justin Klenner

Die A-Liga Ost ist in diesem Jahr so spannend wie wohl lange nicht mehr – und KSV-Trainer Patrick Broschke, der mit seinen Niesigern neu reingerutscht ist, zieht nach zwölf Spielen ein Zwischenfazit: „Die Klasse ist allgemein im vorderen Drittel sehr ausgeglichen“. Immer wieder stehlen sich die Teams in der oberen Tabellenhälfte gegenseitig die Punkte. So trennen den Tabellenführer und den Tabellensechsten beispielsweise lediglich sechs Zähler. „Letztes Jahr musste man alles gewinnen. Wenn man da zweimal gepatzt hat, warst du weg. In diesem Jahr klauen sich alle mal die Punkte“, zieht Broschke einen Vergleich. Für Niesig dürfte der Oktober richtungsweisend werden. Eröffnet wird er mit dem Top-Spiel gegen Spitzenreiter Dietershausen/Friesenhausen am Freitag. Weiter geht es dann gegen Hofbieber II, Steinau/Steinhaus, Poppenhausen und Margretenhaun.

Am Freitag gegen die SGDF möchte Broschke den Monat mit einem guten Spiel eröffnen und die eigene Heimstärke auf den Platz bringen. Bislang konnte Niesig alle vier Heimspiele gewinnen und ein Torverhältnis von 18:1 erzielen – der KSV ist bisher also eine Heimmacht. „Wir versuchen, Dietershausen zu ärgern“, erklärt der Coach, der sich bewusst ist, dass es alles andere als einfach wird: „Bei solchen Spielen ist es abhängig von der Tagesform“. Dietershausen/Friesenhausen sei nicht nur spielerisch und kämpferisch gut aufstellt, sondern auch kicken beim Spitzenreiter einige individuell gute Fußballer. So beispielsweise Leon Maierhof, aber auch Spielertrainer Imal Schersadeh, der mit seiner Qualität Spiele entscheiden könne. „Es werden Kleinigkeiten entscheiden“, so Broschke.

Der TSV Dalherda steckt derweil im vielzitierten, schwierigen zweiten Jahr nach dem Aufstieg – doch davon ist wenig zu sehen. Bereits die vergangene Runde beendete Dalherda auf Tabellenplatz vier, knapp hinter Hofbieber II. Nach elf Spieltagen steht Kolbes Team nun mit 26 Zählern auf Tabellenrang fünf und könnte sich mit sechs Punkten am heimischen Oktoberfest-Wochenende an die Spitze herankämpfen. „Die Saison läuft sehr gut. Die Punkteausbeute ist überragend, da müssen wir mehr als zufrieden sein“, freut sich der Coach. Nach der neuen Gruppeneinteilung der A-Ligen stehen deutlich mehr Spiele auf dem Programm. Im Oktober beispielsweise warten auf den TSV sechs Spiele – eine Herausforderung für den eher kleinen Kader, die es zu bewerkstelligen gilt. „Die Jungs müssen mehr über 90 Minuten gehen. Wir werden die Sache annehmen und machen das Beste draus“, möchte Kolbe wenig von Ausreden hören. Passend zum Doppelspieltag kehren einige Angeschlagene zurück zur Mannschaft. Eröffnet wird das Oktoberfest mit dem Top-Spiel gegen KOL-Absteiger Margretenhaun. Nach dem Abstieg des RSV wird das Team von Trainer Nikola Milankovic als Mitfavorit auf den Titel gehandelt. Kolbe erwartet daher ein Duell auf Augenhöhe. „Ich denke, dass beide Mannschaften auf demselben Niveau spielen“, sagt er. Kleinigkeiten werden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der Matchplan ist aber klar: „Wir wollen versuchen mitzuspielen, mit Gegenpressing und verschiedenen Thematiken wie der richtigen Einstellung“, erklärt Kolbe. Dass der TSV auf dem richtigen Weg ist, hat er bereits bei mit Heimsiegen gegen Motten oder Niesig bewiesen. „Wir wollen das mitnehmen, was möglich ist“, sagt der Coach und verlangt Besserung zur letzten 1:2-Pleite gegen Neuswarts. „Sie haben sich in jeden Ball geworfen – bei uns hat nichts funktioniert“.

 

A-Liga Ost

 

Freitag

13 Uhr

Elters/Eckweisbach/Schwarzbach II – Langenbieber (in Eckweisbach)

Kerzell/Löschenrod II – Ehrenberg II (in Löschenrod)

Dipperz/Dirlos II – Hofbieber II (in Dipperz)

Künzell II – Poppenhausen

14 Uhr

Motten – Neuswarts

15 Uhr

Büchenberg/Uttrichshausen – Ulstertal (in Büchenberg)

Dalherda – Margretenhaun

Niesig – Dietershausen/Friesenhausen

 

 

Sonntag

13 Uhr

Dipperz/Dirlos II – Elters/Eckweisbach/Schwarzbach II (in Dipperz)

Künzell II – Neuswarts

Hofbieber II – Niesig

15 Uhr

Ulstertal – Steinau/Steinhaus (in Wendershausen)

Margretenhaun – Büchenberg/Uttrichshausen

Kerzell/Löschenrod II – Motten (in Löschenrod)

Dalherda – Ehrenberg II

16 Uhr

Rönshausen – Langenbieber