Fußball 06.10.2025

A-Liga Ost – Neuer Impuls: Trabert als Trainer zurück zur SG Ulstertal

Lahrbach (sim) – Nach dem enttäuschenden Saisonstart hat die SG Ulstertal reagiert und sich einvernehmlich von Trainer Pascal Ewald getrennt. Ex-Spielertrainer Steffen Trabert übernimmt bis zur Winterpause und soll dem Team in der Fußball-A-Liga Ost neue Impulse geben.

Steffem Trabert ist als Trainer zurück bei der SG Ulstertal. Archivfoto: Niklas Görlich

Sechs Punkte aus 13 Spielen, ein Torverhältnis von 15:38 und Platz 16 in der Tabelle – die SG Ulstertal steckt tief in der sportlichen Krise. Nach der 1:4-Niederlage beim SV Hofbieber II fiel die Entscheidung, einen Wechsel auf der Trainerbank vorzunehmen. Nach zweieinhalb Jahren beendete Pascal Ewald seine Tätigkeit, der Schritt erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen. Beim Doppelspieltag am Wochenende stand mit Steffen Trabert ein alter Bekannter an der Seitenlinie. Zwar gingen auch die Partien gegen die SG Büchenberg/Uttrichshausen (0:5) und den FSV Steinau/Steinhaus (1:4) verloren, doch der neue Coach sieht erste positive Ansätze in der Entwicklung der Mannschaft.

„Nachdem es in dieser Saison noch nicht so gut lief, haben wir gemeinsam mit Pascal einen Wechsel angestrebt“, erklärt das Führungsteam der SG Ulstertal: „Wir sind ihm zu tiefem Dank verpflichtet für die letzten zweieinhalb Jahre. Der Impuls kam von ihm selbst, das Gespräch war sehr emotional. Es war eine gemeinsam getroffene Entscheidung.“ Ewald bleibe dem Verein weiterhin verbunden, das Verhältnis sei intakt. „Pascal war mit den Spielern eng verbunden – aber es sollte auch ein Signal an die Mannschaft sein, dass sportliches Abschneiden Konsequenzen haben kann“, so das Führungsteam weiter.

Mit Steffen Trabert kehrt kein Unbekannter zurück. Der ehemalige Spielertrainer war bereits von 2020 bis 2023 für die SG aktiv und ist dem Verein seither eng verbunden. „Als der Anruf kam, war mir direkt klar: ‚Ich unterstütze euch‘“, sagt Trabert: „Mich verbindet viel mit dem Verein – mein Spielerpass liegt dort immer noch.“ Trotz der beiden Niederlagen zum Einstand sieht Trabert Fortschritte: „Auch wenn wir neun Gegentore kassiert haben – ich sehe eine Stabilisierung. Wir hatten viel Pech, aber die Mannschaft lebt.“ Ob es nach der Winterpause weitergeht, lässt Trabert offen: „Ich muss schauen, wie sich alles entwickelt. Ich habe zwei Kinder zuhause und möchte für sie da sein. Die Tatsache, nicht mehr selbst mitzuspielen, war ungewohnt – zum ersten Mal stand ich in Jeans an der Seitenlinie.“

Die SG Ulstertal hofft nun auf einen positiven Trend bis zur Winterpause. „Jetzt erhoffen wir uns einfach einen neuen Impuls und einen Prozess, der die Mannschaft wieder auf den richtigen Weg bringt“, erklärt die Führungsriege der Spielgemeinschaft abschließend.