Fußball 29.10.2025

A-Liga Fulda West - Oberrode und Kilic trennen sich einvernehmlich

Oberrode (sim) – Die sportliche Situation der SG Oberrode hat Konsequenzen: Trainer Dogan Kilic und der Fußball-A-Ligist gehen ab sofort getrennte Wege. Nach einer gemeinsamen Aussprache am Montagabend einigten sich beide Seiten auf eine einvernehmliche Trennung.

Dogan Kilic (im weißen Trikot) ist kein Trainer mehr der SG Oberrode. Archivfoto: Ralph Görlich

„Die Situation war zuletzt relativ kritisch“, erklärt Oliver Weißenberger, Vorsitzender der SG Oberrode: „Wir konnten in den vergangenen Wochen gegen direkte Tabellennachbarn nicht punkten und haben einige Schlüsselspiele verloren.“ Schon seit einiger Zeit habe es Gespräche über die sportliche Lage gegeben, berichtet Weißenberger. Auch Kilic selbst habe die Entwicklung offen angesprochen. „Am Montag hat sich der Vorstand mit Dogan zusammengesetzt, alles aufgearbeitet und besprochen. Am Ende sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass eine Veränderung der richtige Weg ist“, so Weißenberger.

Die SG Oberrode ist derzeit Schlusslicht in der A-Liga Fulda West. Verletzungspech habe die ohnehin schwierige Situation zusätzlich erschwert. „In diesem Jahr hat es Dogan hart getroffen“, so Weißenberger: „Wir haben fünf Stammspieler, die verletzt sind – das lässt sich in unserer Situation einfach nicht kompensieren.“ Trotz der angespannten Lage habe es im Verein keine negativen Stimmen gegen den bisherigen Coach gegeben, schildert der Vorsitzende: „Es gab von keiner Seite Aufstände oder Kritik gegen ihn. Aber wir wollten nicht bis zur Winterpause warten, um der Mannschaft früher einen neuen Impuls zu geben.“

Kilic war eineinhalb Jahren Trainer der SGO und hatte das Team durch eine Phase des Umbruchs geführt. Für seine Arbeit findet der Verein anerkennende Worte: „Wir sind froh und dankbar für das, was Dogan hier geleistet hat“, betont Weißenberger. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. „Wir stehen in guten Gesprächen und könnten auch kurzfristig aus den eigenen Reihen eine Interimslösung präsentieren“, sagt der Vorsitzende. Die Trennung sei in gegenseitigem Respekt erfolgt: „Wir sind im Guten auseinandergegangen.“