„Antisemitismus in seinen vielfältigen Formen ist bis heute Realität. Die Themensetzung verdeutlicht, wie relevant der historische Kampf um Emanzipation und Gleichberechtigung auch für den heutigen Umgang mit Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung ist“ erklärt Tina Enders, Ansprechperson zur Prävention und Sensibilisierung von Antisemitismus der Hochschule Fulda. Die Ausstellung beleuchtet die politischen Weichenstellungen, die Emanzipation und Gleichstellung der Jüdinnen und Juden auch in Fulda ermöglichten oder behinderten – und dabei auch stets Fragen nach der Bedeutung von Identität und Kultur aufwarfen. Biographische Beispiele aus Fulda veranschaulichen diese Entwicklungen.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 9. Oktober um 17.15 Uhr von der Vizepräsidentin der Hochschule Fulda für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Martina Ritter, eröffnet und ist anschließend vom 10. Oktober bis zum 30. November während der regulären Öffnungszeiten der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek am Heinrich-von-Bibra-Platz 12 zugänglich. Für eine bessere Planbarkeit bittet die Hochschule um Anmeldung zur Eröffnung bis zum 6. Oktober 2025 per Mail an: tina.enders@sk.hs-fulda.de.
Ergänzend findet am 11. November um 19 Uhr ein Vortrag von Dr. Michael Imhof zu jüdischem Leben in Fulda zur Zeit des Nationalsozialismus‘ statt. Auch für den Vortrag wird um Anmeldung gebeten per E-Mail an tina.enders@sk.hs-fulda.de.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen und der Ausstellung ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
