Campus 01.10.2025

„200 Jahre Emanzipation der Juden“ – Ausstellungseröffnung

Fulda (pm/gü) – Die Ausstellung „200 Jahre Emanzipation der Juden in Fulda und Region“, die bereits vor sechs Jahren an der Hochschule Fulda präsentiert wurde, ist bald wieder zu sehen – ab 9. Oktober in der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek am Standort Heinrich von Bibra-Platz. Organisiert wird die Ausstellung von der Hochschule Fulda im Rahmen der Antisemitismusprävention, in Zusammenarbeit mit der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek sowie Dr. Michael Imhof vom Verein „Zukunft Bildung Fulda e.V.“ Zudem steht die Ausstellung im Kontext des Gedenkmonats November.

Eine Außenansicht aus dem Jahr 1927 der alten Synagoge „Am Stockhaus“ in Fulda, die in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstört wurde. Foto: Stadtarchiv Fulda

Am Standort am Heinrich von Bibra-Platz der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek wird am 9. Oktober die Ausstellung „200 Jahre Emanzipation der Juden in Fulda und Region“ eröffnet. Foto: Stadt Fulda

„Antisemitismus in seinen vielfältigen Formen ist bis heute Realität. Die Themensetzung verdeutlicht, wie relevant der historische Kampf um Emanzipation und Gleichberechtigung auch für den heutigen Umgang mit Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung ist“ erklärt Tina Enders, Ansprechperson zur Prävention und Sensibilisierung von Antisemitismus der Hochschule Fulda. Die Ausstellung beleuchtet die politischen Weichenstellungen, die Emanzipation und Gleichstellung der Jüdinnen und Juden auch in Fulda ermöglichten oder behinderten – und dabei auch stets Fragen nach der Bedeutung von Identität und Kultur aufwarfen. Biographische Beispiele aus Fulda veranschaulichen diese Entwicklungen.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 9. Oktober um 17.15 Uhr von der Vizepräsidentin der Hochschule Fulda für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Martina Ritter, eröffnet und ist anschließend vom 10. Oktober bis zum 30. November während der regulären Öffnungszeiten der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek am Heinrich-von-Bibra-Platz 12 zugänglich. Für eine bessere Planbarkeit bittet die Hochschule um Anmeldung zur Eröffnung bis zum 6. Oktober 2025 per Mail an: tina.enders@sk.hs-fulda.de.

Ergänzend findet am 11. November um 19 Uhr ein Vortrag von Dr. Michael Imhof zu jüdischem Leben in Fulda zur Zeit des Nationalsozialismus‘ statt. Auch für den Vortrag wird um Anmeldung gebeten per E-Mail an tina.enders@sk.hs-fulda.de.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen und der Ausstellung ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.