Lokales FD 29.11.2025

Winfriedschule öffnet Türen – Spannende Einblicke für Familien: Fotos

Fulda – Von Silas Messing – Die Winfriedschule Fulda öffnete am Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr ihre Türen für zahlreiche Viertklässler, Zehntklässler und deren Familien. In den Fluren herrschte reger Betrieb, während Schüler-Guides der fünften und sechsten Klassen kleine Gruppen durch das Schulhaus führten – vorbei an Fachräumen, Mitmachangeboten und Begegnungsorten, die einen lebendigen Eindruck vom Schulalltag vermittelten.

Foto: Silas Messing

Schon beim Betreten des Gebäudes wurden die Gäste herzlich von Lehrkräften begrüßt. Sie verteilten kleine Willkommens-Tüten mit Informationsmaterial und kleinen Aufmerksamkeiten – ein erster Hinweis auf die offene und zugewandte Atmosphäre, die die Schule an diesem Nachmittag vermitteln wollte. Schulleiter André Müller hob die besondere Bedeutung des Tages hervor. Mit Blick auf den Wegfall früherer Angebote erklärte er: „Ich finde das unheimlich wichtig, dass wir das machen, weil ja die Schnuppertage nicht mehr stattfinden.“ Wichtig sei, dass die Kinder die Schule so erleben, wie sie wirklich ist: „Also erstmal versuchen wir jetzt nicht irgendwas aufzubauen, was wir sonst so nicht haben.“ Der Tag solle zeigen, dass die Winfriedschule ein Ort sei, an dem Schülerinnen und Schüler sich willkommen fühlen und Übergangsängste ernst genommen werden.

Im Gespräch gegenüber der Osthessen-Zeitung erklärte Müller auch die beiden großen Profilbereiche der Schule. Der wissenschaftlich-technische Zweig bietet Einblicke in Informatik, Naturwissenschaften und digitale Unterrichtsformen, während der kulturell-ästhetische Bereich mit Musik, Darstellendem Spiel und Kunst punktet. Besonders hervorgehoben wurde der schrittweise Übergang zur Digitalisierung: „In Klasse fünf und sechs arbeiten wir bewusst noch analog, ab Klasse sieben geht es dann mit der digitalen Heftführung und Smartboards weiter.“

Auch die Werte der Winfriedschule wurden an vielen Stellen sichtbar. Offenheit gegenüber Schülern, Eltern und dem gesamten Umfeld sei ein zentraler Anspruch. Müller fasste das Selbstverständnis der Schule in drei Worten zusammen: „Wenn, dann würde ich sagen: kreativ, den Schülern zugewandt und durchaus innovativ.“

Während Eltern das Gespräch mit Lehrkräften suchten, probierten die Kinder Experimente aus, erkundeten AG-Angebote oder besuchten die Räume der Naturwissenschaften, der Kunst und der Musik. Auch Zehntklässler, die sich über den möglichen Wechsel in die Oberstufe informieren wollten, erhielten umfassende Einblicke. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, was die einladende Stimmung zusätzlich unterstrich. Die Schulgemeinde zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden und freute sich über das große Interesse. Weitere Informationen zur Winfriedschule Fulda sind auf der Schulhomepage zu finden.

Tag der offenen Tür an der Winfriedschule in Fulda. Fotos: Silas Messing.