Die letzten Handgriffe stehen an – und dann steht einem guten Start nichts mehr im Wege. Beim Stand Jupp Hahner Weingroßhandel auf dem Borgiasplatz wird auf Hochtouren gearbeitet, um am Freitag wieder leckeren Likör und Glühwein ausschenken zu können. „Wir freuen uns auf viele Besucher und den Start“, sagt Standinhaber Jupp Hahner. Gemeinsam mit seinem Team werden noch die letzten Schilder und Dekoration angebracht, ehe es in wenigen Tagen losgehen kann. „Wir bringen viel Energie auf, um die Bude hübsch herzurichten“, erläutert Hahner stolz. Die Erwartungen vom Inhaber sind groß. Er hofft auf ähnlich gutes Wetter wie im vergangenen Jahr. „Ich möchte am Schluss vom Markt genauso zufrieden sein wie im Jahr davor. Das Wetter war hervorragend und auch die Besucherzahlen waren top“, erinnert sich Hahner. Neu im Sortiment hat er in diesem Jahr einen flüssigen Apfelstrudel mit Sahnehäubchen. Auch der beliebte Vanillekipferl Likör ist wieder mit dabei. Sein Sohn, Josef Hahner Junior, betreibt in diesem Jahr ebenfalls einen Stand. „Die Vorfreude ist groß.“ In der Glögg Hütte in der Jesuitenplatz Straße verkauft Hahner Junior Glögg (Glühwein) nach skandinavischer Art und mit besonderer Gewürzmischung. „Es hat etwas auf dem Weihnachtsmarkt gefehlt“, erläutert er die Idee für den neuen Stand. Die Karte wird mit heißer Schokolade, selbsthergestelltem Likör und alkoholfreien Alternativen ergänzt. „Glögg ist etwas Besonderes, das gibt es so noch nicht. Mit den alkoholfreien Alternativen zusammen ist das einzigartig.“ Besonders empfehlen kann der Inhaber den Hollelujah, ein warmservierter Hollunder-Likör mit Zimt-Sahne, sowie einen Winterpunsch auf Tee-Basis für eine Alternative ohne Alkohol. „Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass es gut ankommt“, so Hahner Junior. In den kommenden Tagen werden die letzten Feinheiten an der Hütte erledigt, ehe es am Freitag losgehen kann. „Ich hoffe, das Wetter hält, was es verspricht und wir bekommen wie angekündigt etwas Schnee“, schmunzelt der Inhaber.
„Die Aufbauphase ist fast hinter uns, da ist die Freude loszulegen immer da“, kann auch Michael Maasz, von der Extrawurst den Start kaum noch erwarten. Gemeinsam mit seinem Team betreibt der Inhaber einen Stand unterhalb vom Universitätsplatz. Die Geräte stehen bereits, lediglich die letzten Dekoartikel müssen noch aufgebaut werden. Auf der Karte stehen wie jedes Jahr die klassische Brat- und Currywurst mit Pommes. Auch der Schlemmertopf ist wieder mit dabei. Zum dritten Mal in Folge können sich die Liebhaber außerdem über den Chrismas Griller mit weihnachtlichen Gewürzen aus Backpflaumen und Lebkuchen freuen. „Anfangs musste man sich noch dran gewöhnen, mittlerweile haben sich echte Liebhaber dafür gefunden“, freut sich Maasz. Der Inhaber hofft auf einen ähnlichen guten Verlauf wie in den vergangenen Jahren, trotz der Umstände. „Ich hoffe, dass es durch die ganzen Warnungen keinen Einbruch gibt. Ich sehe es aber positiv“, erklärt er. Die Stadt habe sehr viel für die Sicherheit der Besucher getan. Die Freude auf den Weihnachtsmarkt ist jedes Jahr groß bei Maasz. „Ich freue mich auf nette Kundschaft und eine angenehme Zeit.“
„Die Stimmung ist super. Ich freue mich auf den Markt“, sagt auch Kendy Meinecke von der Rhöner Wichtelbude auf dem Universitätsplatz. Wie jedes Jahr verkauft Meinecke in seinem Stand eine Vielzahl an verschiedenen Weihnachtsmännern, passend zum Wichteln mit den Liebsten. Der Weihnachtsmarkt sei so belebt wie seit langem nicht mehr. Viele Hütten und eine schöne Aufteilung sorgen für die passende Weihnachtsstimmung. „Da hat die Stadt wirklich gute Arbeit geleistet“, lobt Meinecke. Die Freude ist riesig, so groß, dass der Inhaber bereits beim Aufbau vermehrt von den Menschen angesprochen worden sei. „Es kamen schon viele vorbei und haben nach Neuheiten gefragt. Ich freue mich schon sehr auf viele freundliche Stammkunden“, so Meinecke. Neu in diesem Jahr ist eine Vielzahl an LED-Beleuchtungen, wie beispielweise Renntiere oder Gnome. Aber auch Lebkuchenhäuschen hat Meinecke mit ins Sortiment aufgenommen. „Ich wünsche mir einen entspannten Weihnachtsmarkt ohne Angst“, so der Inhaber.
Erstmals auf dem Weihnachtsmarkt vertreten ist Nicole Koch, die gemeinsam mit Sarah Wighardt den Stand Saris Traumwerkstatt & LaBelle Handmade auf dem Buttermarkt betreibt. „Wir beide sind in voller Weihnachtsstimmung“, freut sich Koch. Die beiden Inhaberinnen vertreiben verschiedene Handmade-Produkte, wie beispielsweise gehäkelte und geknotete Körbchen oder personalisierte Produkte, wie Spardosen, Nachtlichter oder Rucksäcke mit verschiedenen Waldtieren. „Wir freuen uns auf viel Kundschaft und sind gespannt, ob unser Handmade angenommen wird“, hofft Nicole Koch und wünscht sich, „dass wir hinterher Kundschaft gewinnen und unsere Produkte Publik machen können.“ Sollten die beiden Inhaberin im kommenden Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein, wünsche sich Koch eine bessere Kommunikation der Stadt. Während sich die Inhaberinnen besonders zum Start sehr allein gelassen gefühlt haben, habe sich die Stadt in der Schlussphase stets bemüht. „Die Informationen waren zu Beginn schon sehr dürftig“, so Koch.
Ebenfalls erstmals dabei ist die Familie Seelengänge im Steinweg mit ihrem Lavendellädchen. Zu dritt werkelt die Familie, die ihr Geschäft in Hofbieber in der Rhön hat, am Stand, um bis zum Freitagmittag fertig zu werden. „Wir bringen Farbe auf den Weihnachtsmarkt und freuen uns besonders auf Fulda“, waren sich die drei einig. Die Kommunikation mit der Stadt verlief für die Familie Seelengänge problemlos. „Die Stadt hat sich bemüht“, erklärt die Familie. Beim Lavendellädchen werden verschiedene Lavendel-Produkte, wie beispielsweise Raumdüfte, Seife, Creme oder auch Liköre angeboten. Besonders der Lavendel-Limoncello-Spritz, ein italienischer Likör, und die Produkte aus hundertprozentig biologischem Lavendel kann die Familie nur empfehlen. „Wir hoffen, dass wir gut angenommen werden und auf eine frohe, weihnachtliche Stimmung.“
