Sechs angehende Köche und sieben Restaurant- und Hotelfachleute zeigten ihr Können sowohl als auch im Service-Bereich. Neben der achtköpfigen Jury bewerteten auch die Gäste an den Tischen mittels eines Punkte-Systems die Leistung der Teilnehmer. Der Wettbewerb hat eine lange Tradition. Schon seit 1977 gibt es den Wettstreit um den Wanderpokal in der Eduard-Stieler-Schule in Zusammenarbeit mit dem Verein der Köche Fulda und dem Hotel- und Gaststättenverband.
Groma-Chef Oliver Wehner warf auf einen kurzen Blick auf die Branche und freute sich, dass die Ausbildungszahlen wieder steigen: „Trotzdem sind sie immer noch viel zu niedrig und nur bei 50 Prozent im Vergleich zu Beginn der 2000er Jahre. Dabei gibt es so viele Entwicklungsmöglichkeiten wie kaum in einem anderen Ausbildungsberuf.“ Der Fachkräftemangel beschäftige die Branche also weiter – der Pokal sei dabei ein Baustein etwas dagegen zu tun.
Landrat Bernd Woide bescheinigte den Teilnehmern, dass es an diesem Abend um Leistung geht: „Leistung gehört zum Leben. Es geht darum, dass Leistung, dass Anstrengung, etwas Positives ist.“ Er dankte den Teilnehmern, dass sie sich dem Wettbewerb stellten. Gastronomie habe etwas mit Persönlichkeit zu tun im Umgang mit den Gästen. Bei allem Wettstreit solle gerade beim Groma-Pokal auch nie der Genuss vergessen werden.
Zum Thema des Abends „250 Jahre Spätlesereiter“ durften die Teilnehmer dann in mindestens einem der vier Gänge aus zwei Vorspeisen, einem Hauptgang und Nachtisch Wein mitverarbeiten. Bei dem, was sie zauberten, hatte die achtköpfige Jury sichtlich Mühe einen Sieger zu finden. Wobei alle es letztendlich nur Sieger gab.
Die jeweils ersten drei Plätze belegten:
Koch/Köchin:
1. Murilo Deters Mayer (Hotel Goldener Karpfen)
2. Mariia Shulkovska (Gasthof Altes Casino)
3. Erik Faulstich (Gasthof Altes Casino)
Bester Hauptgang: Mariia Shulkovska
Service:
1. Amelie Lühn (Maritim Hotel)
2. Leonie Fladung (Hotel Fulda Mitte)
3. Jolina Möller (Hotel Esperanto)
Schönster Tisch: Amelie Lühn
