„Wir wollen spielen“, bekräftige Petr Paliatka mit Blick auf das Duell mit den Junglöwen: „Wir sind dabei, den Platz zu walzen und vorzubereiten. Wir tun alles dafür, dass das Spiel über die Bühne gehen kann. Letztendlich sind die nächsten Tage aber entscheidend, was Regen oder auch Schnee angeht.“ Wenig überraschend, dass der SVS um die Austragung kämpft: Immerhin befindet sich nicht nur die Kasseler Reserve in bestechender Form. Die Steinbacher sind in der Liga seit über zweieinhalb Monaten ungeschlagen und haben sich mittlerweile in die Spitzengruppe vorgearbeitet – auch, weil sein Team jedes Spiel mit dem notwendigen Fokus angeht, wie Paliatka betont: „Die Jungs waren auch vor dem Spiel gegen Johannesberg mit den Gedanken teilweise bei dem Spiel gegen Kassel. Aber sie wissen mittlerweile, dass man in der Verbandsliga kein Team unterschätzen darf. Die Einstellung ist top, und das zahlt sich aus“, freute sich der Steinbacher Coach.
Auch Paliatka selbst kann die Partie gegen die Nordhessen kaum erwarten: „Da können sich auch die Zuschauer freuen. Viel mehr geht auf Verbandsliga-Niveau eigentlich nicht.“ Den Gegner schätzt der SVS-Trainer – wenig überraschend – stark ein: „Sie sind technisch gut, können mit dem Ball umgehen. Ich habe zwar noch kein Spiel gesehen in dieser Saison, aber sie haben eine gute Achse mit einer Kombination aus erfahrenen und jungen Spielern. Die Ergebnisse sprechen da ohnehin für sich.“ Trotz der Brisanz des Duells falle am Mittwoch allerdings noch lange keine Vorentscheidung an der Tabellenspitze, wie Paliatka anfügte: Dafür seien schlichtweg noch zu viele Partien zu absolvieren. Positiv aus Steinbacher Sicht: Die Gastgeber empfangen Kassel mit voller Kapelle, Trainer Paliatka kann personell aus dem Vollen schöpfen, wenn es am Mittwochabend zum Gipfeltreffen kommt.
Verbandsliga
Mittwoch
19 Uhr
SV Steinbach – Hessen Kassel II
19.30 Uhr
Flieden – Johannesberg
