Update Freitag: Mittlerweile ist das Spiel Steinbach gegen Bad Soden abgesagt!
Doch auch über der Partie zwischen dem SVS und den Sprudelkickern steht noch ein großes Fragezeichen – sowohl Petr Paliatka auf Seiten der Gastgeber als auch Sodens Coach Lars Schmidt wollen das letzte Spiel des Jahres aber unbedingt durchziehen. „Es ist das letzte Spiel, wir wollen das irgendwie über die Bühne bringen“, betont Paliatka, wohlwissend allerdings, „dass das gegen Kassel ja schon schwierig war. Und es wird nicht besser, vor allem, wenn es jetzt nochmal regnen sollte.“ Dennoch rechnen beide Trainer mit einer Austragung und bereiten sich natürlich auch entsprechend vor – immerhin trifft der Tabellenzweite auf den Dritten der Verbandsliga, beide Mannschaften wollen an Spitzenreiter Hessen Kassel II dranbleiben. „Auch wenn gegen Bad Soden noch nichts entschieden wird. Es sind noch so viele Punkte zu vergeben, die Entscheidungen fallen dann im Mai oder April“, betont Paliatka, der viel von den Sprudelkickern hält: „Es ist ähnlich wie gegen Kassel, da treffen wieder zwei Topteams aufeinander. Deswegen müssen wir die gleiche Einstellung und den gleichen Willen an den Tag legen wie am letzten Wochenende – mit anderem Ergebnis natürlich.“ Gegen die Junglöwen mussten sich die Steinbacher mit 1:2 geschlagen geben und auch Bad Soden unterlag dem Spitzenreiter knapp (2:3).
„Steinbach hat die Liga mittlerweile angenommen“, weiß Lars Schmidt auf Seiten der SG Bad Soden: „Sie haben vorne sehr viel Qualität und spielen hinten routiniert. Sie werden ein gehöriges Wort um den Aufstieg mitreden.“ Dennoch blickt Schmidt zuversichtlich auf die Partie, erwartet aber auch eine Leistungssteigerung seines Teams im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Eichenzell vor Wochenfrist: „Wir waren da am Anfang zu selbstsicher, ohne Spannung und Laufbereitschaft, ohne Esprit. Gegen Steinbach müssen wir uns ab Minute eins straffen.“ Positiv aus Sicht der Gäste: Das Lazarett lichtet sich allmählich. Nico Damm hat wieder trainiert, „da besteht auf jeden Fall Hoffnung, dass es für einen Einsatz reicht“, so Lars Schmidt. Hinter Daniele Fiorentino (Rücken) steht noch ein Fragezeichen, Keeper Daniel Duschner wird nach längerer Verletzungspause zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen. „Bei Jaroslav Kymlicka und Alexander Okyere kommt das Wochenende wahrscheinlich noch zu früh, Till Hilchenbach fällt auf jeden Fall aus. Er hat schon Schmerzen, wenn er nur versucht, sich die Fußballschuhe anzuziehen“, erklärt Schmidt. Petr Paliatka kann auf der anderen Seite, abgesehen vom gesperrten David Brähler, aus dem Vollen schöpfen.
Während also der SV Steinbach und die SG Bad Soden im direkten Duell versuchen, den Anschluss an Tabellenplatz eins zu halten, sind die anderen osthessischen Verbandsliga-Vertreter allesamt auswärts gefordert: Der SV Flieden reist zum Jahresabschluss zum TSV Wabern und will nach dem Kantersieg gegen Johannesberg mit einem weiteren Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen (14.30 Uhr). Die SGJ ist ihrerseits etwa 30 Kilometer weiter nordöstlich beim Lichtenauer FV gefordert (16 Uhr), während die Reserve der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz bereits um 14 Uhr beim OSC Vellmar gastiert. Die SG Eiterfeld/Leimbach muss im letzten Spiel des Jahres auf dem kleinen Kunstrasenplatz im Habichtswald beim FSV Dörnberg bestehen (15 Uhr).
Verbandsliga
Samstag
14.30 Uhr
Willingen – Hessen Kassel II
Hofbieber – Eichenzell – verlegt auf 1. April 2026
SV Steinbach – Bad Soden - abgesagt
TSV Wabern – Flieden
15 Uhr
Dörnberg – Eiterfeld/Leimbach
15.30 Uhr
Vellmar – Barockstadt Fulda-Lehnerz II
16 Uhr
Lichtenauer FV – Johannesberg
Sonntag
14.30 Uhr
Wolfhagen – Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach
