14 Spiele und nur sechs Punkte: Die Bilanz des SVH entspricht dem Tabellenplatz. Vorletzter ist der Aufsteiger, doch das 1:9 bei Spitzenreiter Kassel klammert Co-Trainer Maximilian Vogel aus der Statistik direkt mal aus: „Das Ergebnis sollte man nicht zu hoch hängen. Das passiert mal – gerade in der Situation, in der wir uns befinden. Wir wollen das abhaken, aber das machen wir auch intern und im Training“. Die anstehenden Heimspiele gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach, Eiterfeld/Leimbach und Flieden – sollte denn das Wetter mitspielen – werden zwar ebenfalls schwer, doch der SV Hofbieber ist weit weg davon, irgendetwas aufzugeben: „Das Vertrauen der Mannschaft zum Trainer ist da – zu 100 Prozent“, steht Vogel auch an der Seite von Chefcoach Sebastian Vollmar. Besonders durch die vielen Ausfälle ist der SVH gebeutelt, auch in Kassel war wieder der eine oder andere angeschlagen, der bis Mittwoch – so hofft das Trainerteam – auf die Beine kommen soll. „Die Verletztenmisere ist noch schlimmer als damals beim Abstieg aus der Gruppenliga“, erinnert such Vogel ans Jahr 2023 zurück.
Während Hofbieber in Kassel spielte, musste am Sonntag noch das Duell Johannesberg gegen den SV Flieden abgesagt werden. Nun gibt es dafür einen Nachholtermin, wie Verbandsfußballwart Matthias Schmelz informiert: Das Derby wird „nach Absprache mit den Vereinen neu angesetzt am Mittwoch, den 19. November, samt Heimrechttausch nach Flieden“. Dort wird dann wohl am Kunstrasen gespielt. Parallel zum Duell in Hofbieber ist am Mittwochabend derweil noch das Spiel Wabern gegen Wolfhagen angesetzt.
