Für Meik Voll, Trainer der SG Johannesberg, ist die Partie dabei mehr als ein gewöhnliches Punktspiel. Der frühere langjährige Spieler und Trainer bei Flieden weiß um die besondere Atmosphäre, die ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein mit sich bringt. „Das Spiel hat natürlich immer einen besonderen Beigeschmack. Wenn man 14 Jahre als Spieler und Trainer hier aktiv war, kann man das nie ganz ausblenden. Unser aktueller Tabellenplatz zeigt zwar, dass wir uns mit der Gruppenliga anfreunden müssen, dennoch wollen wir in jedem Spiel das Team weiter zusammenhalten“, erklärt Voll. Nach der Niederlage gegen Steinbach will er mit seiner Mannschaft schnell reagieren. Allerdings muss er auf Amir Hossini wegen einer Sperre verzichten, dafür kehrt Leon Butsch wieder zurück. „Wir müssen die Niederlage schnell verarbeiten und das Spiel konzentriert angehen. Der Druck liegt mit Blick auf die Tabelle eher beim Gegner“, so Voll.
Auf der Gegenseite sieht Fliedens Trainer Christian Kreß die Partie als Herausforderung. „Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und solche Begegnungen gehören zu den schwersten, wenn der Gegner befreit, aufspielen kann“, betont Kreß. Nach dem Remis gegen Hofbieber will sein Team ein anderes Gesicht zeigen und die eigene Spielweise konsequent umsetzen. „Zuhause haben wir erst einmal verloren, gegen Kassel, und das soll so bleiben. Im Kader sind alle dabei, außer den Langzeitverletzten. Meik Voll kennt man, das Wiedersehen ist schön, aber siegen soll er dennoch nicht“, fügt Kreß mit einem Augenzwinkern hinzu.
