Fußball 19.11.2025

Verbandsliga – Flieden auf Punktejagd – Johannesberg will ersten Dreier

Flieden (sim) – Der SV Buchonia Flieden empfängt am Mittwochabend um 18.30 Uhr die SG Johannesberg – ein Duell, das für beide Teams wichtige Punkte in der Fußball-Verbandsliga bringen kann. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem zehnten Platz und wollen nach einem torlosen Remis gegen Hofbieber wieder drei Punkte einfahren. Johannesberg hingegen ist weiterhin auf der Suche nach dem Sieg der Saison, um ein Lebenszeichen zu setzen, nachdem das Team zuletzt mit 0:4 gegen Steinbach unterlag.

Flieden (in den blauen Trikots) will den nächsten Heimsieg einfahren. Foto: Christine Görlich

Für Meik Voll, Trainer der SG Johannesberg, ist die Partie dabei mehr als ein gewöhnliches Punktspiel. Der frühere langjährige Spieler und Trainer bei Flieden weiß um die besondere Atmosphäre, die ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein mit sich bringt. „Das Spiel hat natürlich immer einen besonderen Beigeschmack. Wenn man 14 Jahre als Spieler und Trainer hier aktiv war, kann man das nie ganz ausblenden. Unser aktueller Tabellenplatz zeigt zwar, dass wir uns mit der Gruppenliga anfreunden müssen, dennoch wollen wir in jedem Spiel das Team weiter zusammenhalten“, erklärt Voll. Nach der Niederlage gegen Steinbach will er mit seiner Mannschaft schnell reagieren. Allerdings muss er auf Amir Hossini wegen einer Sperre verzichten, dafür kehrt Leon Butsch wieder zurück. „Wir müssen die Niederlage schnell verarbeiten und das Spiel konzentriert angehen. Der Druck liegt mit Blick auf die Tabelle eher beim Gegner“, so Voll.

Auf der Gegenseite sieht Fliedens Trainer Christian Kreß die Partie als Herausforderung. „Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und solche Begegnungen gehören zu den schwersten, wenn der Gegner befreit, aufspielen kann“, betont Kreß. Nach dem Remis gegen Hofbieber will sein Team ein anderes Gesicht zeigen und die eigene Spielweise konsequent umsetzen. „Zuhause haben wir erst einmal verloren, gegen Kassel, und das soll so bleiben. Im Kader sind alle dabei, außer den Langzeitverletzten. Meik Voll kennt man, das Wiedersehen ist schön, aber siegen soll er dennoch nicht“, fügt Kreß mit einem Augenzwinkern hinzu.