Deutlich sieht das 1:4 gegen die Dreier-SG am Ende aus, doch Hofbieber war im Duell mit den Nordhessen keinesfalls drei Tore schlechter: Die Reaktion nach dem 1:9 am Wochenende in Kassel stimmte – was nicht stimmte, war das Defensivverhalten bei den Standardsituationen, die dem SVH letztendlich den Zahn zogen: „Bei den ersten beiden Gegentoren kommt der Ball an den kurzen Pfosten, beim 0:3 verteidigen wir es einfach nicht gut“, haderte Sebastian Vollmar, dessen Team bereits zur Halbzeit mit einem Drei-Tore-Rückstand umgehen musste – zu Beginn des zweiten Durchgangs allerdings eine starke Phase hatte und auf den Anschlusstreffer drückte. Die beste Gelegenheit dazu hatte Kevin Krieger, dem Routinier versagten jedoch nach etwas mehr als einer Stunde die Nerven vom Punkt. „Das passt auch irgendwie zu unserer Situation“, konstatierte Vollmar.
Das 1:3 war dem SVH wenig später dennoch vergönnt: Fabio Ruppert erlief einen zu kurzen Rückpass und legte uneigennützig ab, Yannik Bleuel musste nur noch ins leere Tor einschieben. „Alles in allem haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, und das steht heute im Vordergrund. Es standen wieder Spieler aus der zweiten Mannschaft in der Startelf, angesichts unserer Personalsituation geht es einfach darum, dass wir uns ordentlich präsentieren. Und das haben wir heute getan.“
Hofbieber: Wendt; Faber, Wagner, Reinhard, Ruppert, Krieger. Kohlhoff (68. Reinhard), Fischer, Budenz, Scholz, Bleuel
Tore: 0:1 Tim Demus (9.), 0:2 Lennart Rose (25.), 0:3 Lennart Rose (41.), 1:3 Yannik Bleuel (65.), 1:4 Louis Blumenstein (79.)
Zuschauer: 150
Verschossener Foulelfmeter: Kevin Krieger (Hofbieber, 63.) – Phil Ullrich hält.
