Da auf der Strecke durch mehr ICE-Fahrten kein Platz mehr ist, entfällt die Linie RE5, die bisher die Linie RE50 mehrmals pro Tag ergänzte. Ab Fahrplanwechsel fährt zudem die Linie RE50 und RB51 mit etwas veränderten Fahrzeiten. Alle zwei Stunden fährt sie ab Fahrplanwechsel weiter nach Bad Hersfeld, was deutlich mehr Direktfahrten aus dem RMV-Gebiet von/nach Bad Hersfeld bedeutet.
„Die aktuelle Situation frustriert nicht nur unsere Fahrgäste, sondern wird dem Engagement der Beschäftigten nicht gerecht. Eine Fortsetzung des Schienenwegeausbaus bei stärkerem Fokus auf die Fahrgäste ist unerlässlich, denn von breiten Teilen der Bevölkerung wird die aktuelle Situation als Versagen der Politik empfunden“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat: „Dass es zur Fortsetzung des Schienenwegeausbaus keine Alternative gibt, zeigt der kommende Fahrplan 2026, in dem wegen Überlastung des Schienennetzes einzelne Regionalzuglinien und -halte entfallen müssen.“
Darunter fällt ab Fahrplanwechsel auch der RE5, und darüber hinaus auch der RB53 zwischen Gemünden und Flieden: Damit nach Änderung der Fahrzeiten der Linie RE50 weiterhin ein Umstieg von der Linie RB53 in beide Richtungen der RE50 möglich ist, führt die Linie RB53 nach Flieden statt wie bisher nach Schlüchtern. Der Landkreis Fulda reagierte bereits auf den bevorstehenden Fahrplanwechsel, da die Fahrplanänderungen auch eine Anpassung des Busverkehrs erforderlich machte.
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