Handball 21.11.2025

„Trauben hängen hoch“ für die Frauenteams aus Osthessen

Osthessen (pf) – Der bevorstehende Handball-Spieltag ist weiblich geprägt: Bei den Männern ist nur der TV Hersfeld im Einsatz, bei den Frauen sind gleich beide TVH-Teams wie auch die HSG Großenlüder/Hainzell gefordert. Das Regionalliga-Team aus Bad Hersfeld lädt dabei zum Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) gegen Fritzlar ein.

Umkämpft werden die Partien am Wochenende mit Beteiligung der HSG Großenlüder/Hainzell und des TV Hersfeld sicher auch wieder. Archivfoto: Christine Görlich

Frauen

Und nicht nur das: Der TV Hersfeld bestreitet gleich einen Parallelspieltag: Die zweite Mannschaft eröffnet den Sonntag um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen Germania Fritzlar II, ab 17 Uhr ist dann das Regionalliga-Team aus Bad Hersfeld gegen die erste Mannschaft von Fritzlar dran. Die Voraussetzungen sind allerdings unterschiedliche: „Die Trauben hängen da ganz hoch. Sie sind eine stabile Mannschaft, holen Rückstände auf, sind eingespielt und haben starke Einzelspielerinnen“, beschreibt TVH-Trainerin Sabine Teichmann den früheren Drittligisten, gegen den der Aufsteiger aus Hersfeld nur überraschen kann – und will.

Die zweite Mannschaft des TVH hat in der Oberliga Nord wiederum mehr zu verlieren: Erst ein Sieg steht auf dem Konto, Fritzlar II wiederum liegt im Tabellenmittelfeld. Doch die Leistung zuletzt beim Topteam in Reichensachsen gab Ute Berz, die die Hersfelder Reserve coacht, Hoffnung: „Da konnten wir etwas Auftrieb mitnehmen und wollen jetzt unbedingt gewinnen“.

Ebenfalls am Sonntag ist die HSG Großenlüder/Hainzell in der Oberliga dran: Ab 16 Uhr tritt die HSG bei Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II an, und trifft dabei auswärts auf den Tabellendritten, der erst ein Spiel verloren hat. „Das wird auch ein sehr schweres Spiel, bevor einige Spiele kommen, in denen wir dann punkten müssen“, weiß Trainer Liviu Pavel. Seine HSG droht etwas abzurutschen, sollte es eine weitere Niederlage geben – doch in Bad Wildungen ist sein Team klarer Außenseiter. „Wenn wir unsere Leistung bringen, bin ich erstmal schon zufrieden“, so der Coach, der zuletzt etwas rotierte und bei der klaren Pleite gegen Wesertal Spielerinnen aus der zweiten Reihe Einsatzzeiten gab.

 

Männer

Höherklassig ist das Programm bei den Männern an diesem Wochenende etwas abgespeckt – genauer gesagt haben die HSG Großenlüder/Hainzell und der Hünfelder SV in der Oberliga Nord spielfrei. Nur Spitzenreiter TV Hersfeld ist gefordert, und spielt am Samstag um 19 Uhr zuhause gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger. Und nach dem Sieg über Großenlüder wartet damit direkt der nächste Knaller auf den Turnverein. Der Erste trifft auf den Fünften, der TVH kann den zehnten Sieg im zehnten Spiel einfahren.