Die Arbeiten lägen im Plan, berichtete Daniela Martin, Projektleiterin aus dem städtischen Tiefbauamt, am frühen Dienstagnachmittag. Nach und nach wurden die ersten großen Brückenteile mit einem 250-Tonnen-Autokran, der am westlichen Fuldaufer aufgestellt worden war, eingehoben und auf den aus dem Wasser ragenden Rammpfählen befestigt. Letztere stammen noch von der alten Brücke und konnten beibehalten werden, lediglich der Korrosionsschutz wurde ertüchtigt. Der Rest der in die Jahre gekommenen Holztragkonstruktion aus dem Jahr 1991 war bereits abgebaut und entsorgt worden.
Nun nimmt die neue Tragkonstruktion aus Stahl Form an. Der Brückenüberbau wird in Form von Quer- und Längsträgern aus gewalzten Stahlprofilen errichtet. Diese sind unterschiedlich groß. Das schwerste Brückenelement hat eine Länge von über zehn Metern, ist etwa 3,2 Meter Breit und hat ein Gewicht von etwa zehn Tonnen. Die Baukosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. „Ziel ist es, dieses Jahr noch fertig zu werden“, sagt Martin und sie ist optimistisch, dass das auch klappt, sofern kein ganz großer Wintereinbruch mit viel Schnee dazwischenkommt. Aktuell werden die Fußgänger noch über die auf der anderen Seite der Bardostraße befindliche Radwegbrücke umgeleitet.
Neue Brücke entsteht am Rosenbad – Fertigstellung noch dieses Jahr
