Am Beispiel der Synagogen in Fulda, Tann, Burghaun, Gersfeld und Wüstensachsen zeigt er, wie der Stil des maurischen Historismus – mit seinen orientalischen und byzantinischen Gestaltungselementen – zum Ausdruck eines neuen jüdischen Selbstbewusstseins wurde. Die Gebäude zeugen von einer Zeit des Aufbruchs, in der jüdische Gemeinden ihre Identität zunehmend sichtbar machten und in einer oft ablehnenden Mehrheitsgesellschaft architektonisch ein Zeichen setzten. Der Eintritt ist frei, im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Gespräch.
