Volleyball 15.11.2025

Spitzenspiel der Frauen in Rotenburg – Bönsch warnt vor Wolf

Osthessen (pf) – Spitzenspielzeit bei den Volleyballerinnen: Die TG Rotenburg lädt am Samstag um 19 Uhr in der Frauen-Oberliga zum Duell Zweiter gegen Erster, zu Gast ist der SKV Mörfelden. Auch in den Landesligen der Frauen und Männer warten am Wochenende spannende Spiele.

Symbolfoto: Manfred Völler

Frauen

Mehr geht nicht: Die TG Rotenburg als amtierender Vizemeister ist wieder Tabellenzweiter in der Frauen-Oberliga, und fordert nun den Primus heraus: Das Duell in der heimischen Bernhard-Faust-Halle am Samstagabend (19 Uhr) wird jedoch ein ganz hartes Brett, der Gegner aus Mörfelden steht mit 15 Punkten und 15:1 Sätzen aus fünf Partien an der Tabellenspitze. Die TGR hofft jedoch auf ein volles Haus und wieder phänomenale Unterstützung der eigenen Fans, die die Halle in einen Hexenkessel verwandeln sollen.

Ebenfalls Tabellenzweiter ist die SG Johannesberg in der Landesliga Nord – und für die SGJ geht es erneut auf Reisen. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Marburg (0:3) wollen die Johannesbergerinnen wieder in die Spur finden, haben aber am Samstag (14 Uhr) bei der SG Rodheim eine knifflige Aufgabe zu lösen. Rodheim ist Vierter und sitzt der SGJ mit einem Punkt Rückstand im Nacken. Ohnehin gibt sich Spitzenreiter BG Marburg bisher keine Blöße, der Blick muss daher eher auf die Verfolger gehen, die Johannesberg auf Abstand halten will.

 

Männer

Arg durchwachsen läuft es dagegen für die Männer des Hünfelder SV: Sie stehen in der Landesliga Nord nach fünf Spieltagen auf dem vorletzten Platz und konnten erst einen Sieg holen. Das soll sich am Sonntagmittag ab 12 Uhr im Auswärtsspiel beim TV Salmünster ändern. Allerdings warnt HSV-Spielertrainer Uli Bönsch: „Sie sind Aufsteiger, aber haben sich gut verstärkt. Die Liga ist in diesem Jahr überhaupt sehr ausgeglichen, da gibt es kein Kanonenfutter. Wir können auch Volleyball spielen, aber rufen es leider noch nicht so ab, wie wir könnten“. Fehlendes Training bei vielen Akteuren und Ausfälle machen dem Trainer das Leben schwer, der aber nicht in Panik verfallen will. Beim Gegner aus Salmünster hebt Bönsch vor allem Wolf hervor, der mit seinem Bruder durch Teilnahmen an Deutsche Meisterschaften im Beachvolleyball bekannt ist und Zweitliga-Erfahrung in der Halle mitbringt. Die Tendenzen gehen derweil auseinander: Salmünster gewann zuletzt zweimal in Folge, nachdem der Saisonstart mit drei Pleiten erfolglos verlief. Diesen Schwung nimmt der TV mit ins Heimspiel gegen eine Hünfelder Mannschaft, die mittlerweile dreimal in Folge verloren hat.