Insgesamt 6,1 Millionen Euro waren für die Sanierung investiert worden, berichtete Fuldas Bürgermeister Dag Wehner. Aufgrund der durchgängigen Nutzung durch den TTC Fulda-Maberzell sei die Arbeit in zwei größeren Bauabschnitten durchgeführt worden. In einem ersten Abschnitt (Ab Januar 2022) wurden unter anderem die Black-Horse-Halle sowie der Mitteltrackt der Haustechnik erneuert und die Sanitärräume modernisiert. Mit dem zweiten Bauabschnitt (Ab Januar 2024) folgte beispielsweise die Erneuerung der Wilmington-Halle, der Belüftung und der Wärmedämmung. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, fasste Wehner zusammen. Zahlreiche Vereine würden die Halle nutzen und damit für Bewegung, Begegnung und Begeisterung sorgen: „Tag für Tag.“ Der Bürgermeister freute sich, dass die Sportlerinnen und Sportler nun künftig unter „besten Bedingungen“ trainieren und spielen können. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die Geduld: „Ich wünsche viele spannende und emotionale Momente.“
Jens-Uwe Münker, Abteilungsleiter Sport im Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, beglückwünschte alle Vereine für die neue Halle, allen voran den TTC Fulda-Maberzell. Dieser habe in den vergangenen Jahrzehnten einen langen Atem in der Bundesliga bewiesen: „Das sucht seinesgleichen.“ Er bedankte sich beim Fuldaer Landtagsabgeordneten Thomas Hering für die Unterstützung und erklärte: „Ich freue mich aufs Spiel gleich. Viel Erfolg mit der neuen Halle.“ Viel Lob gab es ebenfalls von Stefan Frauenholz, Vorsitzender des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, der die Halle als „ein richtiges Schmuckstück“ bezeichnete. Weitere Grußworte überbrachten Andreas Hain, Hessischer Tischtennis-Verband, Peter Riethmüller vom Architekturbüro „Staubach + Partner“, Kreisbeigeordneter Joachim Janshen sowie Hering. Letzterer stellte fest: „Maberzell steht für Tischtennis.“ Der Verein sei ein Aushängeschild der Stadt, auf welches er richtig stolz sei.
Im Deutsch-Amerikanischen Sportzentrum wird neben Tischtennis ebenfalls für Basketball, Softball, Fußball, Badminton und Baseball genutzt. Während der Nutzung der ehemaligen Wehrmachts-Kaserne durch die US-Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg trug das Areal den Namen „Downs Barracks“ und wurde für verschiedene Sporthallen genutzt. Bei Bundesligaspielen trägt die Wilmingtonhalle den Sponsor-Namen „Hubtex-Arena“.
