„Dazu gehört eine kommunale Altenhilfe- und Pflegestrukturplanung, die die unterschiedlichen präventiven und pflegerischen Versorgungsbereiche sowie die Bedarfe im Blick behält“, so Becher. Angesichts steigender Bedarfe, fehlenden Fachpersonals, überforderter Angehöriger und stark wachsender Kosten müsse die örtliche Ebene künftig stärker koordinierend eingreifen, heißt es aus dem Ausschuss. Eine transparente und nachhaltige Planung sei dafür Voraussetzung. Da das Land derzeit ein umfassendes Landespflegekonzept erarbeite, wollen die Städte ihre Positionen in den kommenden Wochen mit den Landkreisen abstimmen.
Becher unterstrich die Bedeutung einer praxisnahen Altenhilfe- und Pflegestrukturplanung: „Die Menschen leben in den Kommunen und erwarten, dass ihr Wohn-, Lebens- und Sozialraum bedarfsgerecht gestaltet wird. Dies lässt sich weder vom ‚grünen Pflegekassentisch‘ in Berlin noch in den Geschäftsstellen der Leistungserbringer planen. Die Entwicklung bedarfsgerechter Strukturen für Altenhilfe und Pflege muss eine zentrale Aufgabe der Kommunen bleiben.“
