Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei zwischen 10.15 Uhr und 11 Uhr. Die betroffenen Obsttheken wurden vorsorglich ausgeräumt und der Verkauf gestoppt. Nach derzeitigem Stand der Polizei gibt es keine Hinweise darauf, dass Kunden gesundheitliche Probleme erlitten haben. Auch andere Supermärkte in der Umgebung scheinen bislang nicht betroffen zu sein. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen konnte eine Streife der Polizeistation Fulda noch am selben Tag gegen 13.40 Uhr einen Tatverdächtigen im Bereich des Gallasinirings festnehmen. Bei dem 45-Jährigen handelt es sich um keinen polizeilich unbekannten Mann. „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt“, so die Pressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen in Fulda am Freitag.
Die Märkte haben den Obst- und Gemüsebereich nach dem Vorfall gründlich gereinigt und die betroffenen Waren entsorgt. Ersatzlieferungen wurden organisiert, sodass die Filialen regulär geöffnet sind.
Vorsichtige Entwarnung: Keine Geschädigten
Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen wegen des Verdachts der gemeingefährlichen Vergiftung aufgenommen und befindet sich im ständigen Austausch mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Fulda. Die Untersuchungen der sichergestellten Gegenstände und Proben laufen auf Hochtouren und sind noch nicht abgeschlossen. Allerdings konnten in einer ersten Bewertung durch Spezialisten der Berufsfeuerwehr Frankfurt keine gesundheitsgefährdenden Stoffe festgestellt werden. Glücklicherweise sind der Polizei bislang auch keine geschädigten Personen bekannt geworden. Zudem haben sich bislang keine Anhaltspunkte ergeben, dass weitere Geschäfte betroffen sind.
Bei dem bereits am gestrigen Mittag festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 45-jährigen Mann aus Fulda. Dieser wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie der Substanz dauern auch weiterhin an. Nach wie vor bittet die Polizei Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
