ESG Gensungen/Felsberg II – HSG Großenlüder/Hainzell 30:36 (15:20)
Die vergangenen Wochen waren schwierig für die HSG Großenlüder/Hainzell: Im gesamten November absolvierte das Team drei Auswärtsspiele, verlor davon zwei (bei Wesertal und in Hersfeld). Dazu kam ein spielfreies Wochenende. Der Sieg stand daher für die HSG diesmal absolut im Vordergrund. „Es war gut, dass wir mal wieder gespielt haben, und wieder in den Rhythmus kommen konnten“, sagte Trainer Sebastian Peppler. Zwar habe der Gegner gut mitgehalten und eine „junge, gute Truppe“, und bei der HSG war anfangs noch etwas „Sand im Getriebe“, doch nach und nach wurde es besser. Rund 20 Minuten war der Spielstand ausgeglichen, dann konnte sich Großenlüder/Hainzell aber absetzen und führte zur Pause mit fünf Treffern. Coach Peppler konnte es sich sogar leisten, Lukas und Henrik Dimmerling zu schonen – sie waren zwar dabei, ihre Klasse wurde aber nicht mehr gebraucht, weil es die Gäste dann souverän runterspielten. Nun freut sich die HSG kommende Woche auf ihr erstes Heimspiel nach dann sechs Wochen.
Großenlüder/H.: Masche, Sippel (4), Weinbörner (6), Bosold (3), Kirsch (6), Wessling, Münker (2/1), Malolepszy (7/1), Herber, L. Dimmerling, Blinzler (3), Deppe (2), H. Dimmerling, Nechvatal (3).
Hünfelder SV – HSG Twistetal 31:31 (14:16)
Im achten Spiel hat es endlich geklappt: Der Hünfelder SV hat seinen ersten Punktgewinn der Saison eingefahren, und das nach starkem Comeback gegen die HSG Twistetal, die über weite Strecken geführt hatte. „Das war eine überragende kämpferische Leistung von den Jungs heute“, lobte HSV-Betreuer Hanno Bentler nach dem Spiel 8:13 hatte Hünfeld Mitte der ersten Hälfte zurückgelegen, kämpfte sich dann bis zur Halbzeitpause auf zwei Treffer heran. Danach zog der Gast zunächst wieder etwas weg, ehe Hünfeld für eine spannende Schlussphase sorgte – und plötzlich stand es 26:26 (53.). Genauso schnell, wie der Ausgleich kam, lag Hünfeld dann aber auch wieder mit 26:29 (55.) hinten und schien bereits geschlagen. „Wir haben dann die Tore schnell rausgespielt, die Würfe haben funktioniert“, sagte Bentler. So war das Comeback tatsächlich möglich. Hünfeld spielte ruhig, verfiel nicht in Panik, und nahm bei einem Tor Rückstand 23 Sekunden vor dem Ende nochmal die Auszeit. Danach traf Alexander Schott zum umjubelten Ausgleich. Begonnen hatte der HSV übrigens in einer 6-0-Abwehr, diese wurde zwischenzeitlich auf 5-1 umgestellt, womit es defensiv deutlich besser lief beim Team von Trainer Stephan Kimpel, das nun erstmal den ersten Punktgewinn „genießen“ wollte.
Hünfeld: Schäfer (1), Menth, Reuchsel (6), Schott (5), Gute (5/1), Zachow, Aha (1), Kaub, Sauerbier (10), Hohmann, Temburg (3), Becker, Simon.
