Handball 30.11.2025

Oberliga – HSG wieder im Rhythmus – HSV-Punkt nach Comeback

Osthessen (pf) – Ein Monat voller Auswärtsspiele endete für die HSG Großenlüder/Hainzell in der Handball-Oberliga Nord doch noch positiv: mit 36:30 (20:15) gewann die HSG am Samstag bei Gensungen/Felsberg II. Der Hünfelder SV erkämpfte sich zuhause derweil ein Remis und spielte 31:31 (14:16) gegen Twistetal – der erste Punkt der Saison.

Alexander Schott (schwarzes Trikot) warf den Ausgleich zum ersten Punkt der Saison für den Hünfelder SV kurz vor Ende. Archivfoto: Christine Görlich

ESG Gensungen/Felsberg II – HSG Großenlüder/Hainzell 30:36 (15:20)

Die vergangenen Wochen waren schwierig für die HSG Großenlüder/Hainzell: Im gesamten November absolvierte das Team drei Auswärtsspiele, verlor davon zwei (bei Wesertal und in Hersfeld). Dazu kam ein spielfreies Wochenende. Der Sieg stand daher für die HSG diesmal absolut im Vordergrund. „Es war gut, dass wir mal wieder gespielt haben, und wieder in den Rhythmus kommen konnten“, sagte Trainer Sebastian Peppler. Zwar habe der Gegner gut mitgehalten und eine „junge, gute Truppe“, und bei der HSG war anfangs noch etwas „Sand im Getriebe“, doch nach und nach wurde es besser. Rund 20 Minuten war der Spielstand ausgeglichen, dann konnte sich Großenlüder/Hainzell aber absetzen und führte zur Pause mit fünf Treffern. Coach Peppler konnte es sich sogar leisten, Lukas und Henrik Dimmerling zu schonen – sie waren zwar dabei, ihre Klasse wurde aber nicht mehr gebraucht, weil es die Gäste dann souverän runterspielten. Nun freut sich die HSG kommende Woche auf ihr erstes Heimspiel nach dann sechs Wochen.

Großenlüder/H.: Masche, Sippel (4), Weinbörner (6), Bosold (3), Kirsch (6), Wessling, Münker (2/1), Malolepszy (7/1), Herber, L. Dimmerling, Blinzler (3), Deppe (2), H. Dimmerling, Nechvatal (3).

 

Hünfelder SV – HSG Twistetal 31:31 (14:16)

Im achten Spiel hat es endlich geklappt: Der Hünfelder SV hat seinen ersten Punktgewinn der Saison eingefahren, und das nach starkem Comeback gegen die HSG Twistetal, die über weite Strecken geführt hatte. „Das war eine überragende kämpferische Leistung von den Jungs heute“, lobte HSV-Betreuer Hanno Bentler nach dem Spiel 8:13 hatte Hünfeld Mitte der ersten Hälfte zurückgelegen, kämpfte sich dann bis zur Halbzeitpause auf zwei Treffer heran. Danach zog der Gast zunächst wieder etwas weg, ehe Hünfeld für eine spannende Schlussphase sorgte – und plötzlich stand es 26:26 (53.). Genauso schnell, wie der Ausgleich kam, lag Hünfeld dann aber auch wieder mit 26:29 (55.) hinten und schien bereits geschlagen. „Wir haben dann die Tore schnell rausgespielt, die Würfe haben funktioniert“, sagte Bentler. So war das Comeback tatsächlich möglich. Hünfeld spielte ruhig, verfiel nicht in Panik, und nahm bei einem Tor Rückstand 23 Sekunden vor dem Ende nochmal die Auszeit. Danach traf Alexander Schott zum umjubelten Ausgleich. Begonnen hatte der HSV übrigens in einer 6-0-Abwehr, diese wurde zwischenzeitlich auf 5-1 umgestellt, womit es defensiv deutlich besser lief beim Team von Trainer Stephan Kimpel, das nun erstmal den ersten Punktgewinn „genießen“ wollte.

Hünfeld: Schäfer (1), Menth, Reuchsel (6), Schott (5), Gute (5/1), Zachow, Aha (1), Kaub, Sauerbier (10), Hohmann, Temburg (3), Becker, Simon.