Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen ist der 51-jährige Angeschuldigte dringend verdächtig, eine 63-jährige Frau und einen 67-jährigen Mann in der Nacht vom 28. Juni auf den 29. Juni in Wildeck-Richelsdorf aus Habgier, heimtückisch und um eine andere Straftat zu ermöglichen, getötet zu haben. Der Angeschuldigte soll sich am Abend des 28. Juni zur Wohnanschrift des Ehepaares in Wildeck-Richelsdorf begeben haben, um dort Handwerkleistungen zu erbringen. Da ihm aus vorherigen Handwerksleistungen bekannt gewesen sein soll, dass die Getöteten stets Bargeld zu Hause aufbewahrten und der Angeschuldigte sich in akuter Geldnot befunden haben soll, soll er den beiden Tatopfern jeweils mehrere Stichverletzungen zugefügt haben, die bei beiden Personen – wie der Angeschuldigte beabsichtigt haben soll – zu einem erheblichen Blutverlust und schließlich zum Tod führten.
Der Angeschuldigte soll dabei die Arg- und Wehrlosigkeit seiner Opfer, welche sich gerade in Absprache für weitere Handwerkleistungen mit dem Angeschuldigten befunden haben sollen, zur Begehung der Tat bewusst und in feindseliger Willensrichtung handelnd ausgenutzt haben. Darüber hinaus soll der Angeschuldigte aus Habgier sowie in der Absicht gehandelt haben, durch die Tötung die Wegnahme des Bargeldes erst zu ermöglichen.
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