„Soisdorf hat es wirklich gut gemacht, auch wenn wir phasenweise wahrscheinlich 80 Prozent Ballbesitz hatten“, bilanzierte FSG-Trainer Fabian Lehmann nach dem Einzug in die Vorschlussrunde: „Wir haben uns schwer getan am Anfang, hatten in den ersten zehn Minuten zwar einen Schuss an den Innenpfosten, aber sonst nur wenig Zwingendes.“ Dosenöffner sei laut Lehmann dann das 1:0 durch den ehemaligen Barockstadt-Kapitän Patrick Schaaf gewesen (40.), „auch wenn ein 1:0 immer ein gefährliches Ergebnis ist“, betonte Lehmann.
Wie gefährlich, davon konnte sich der FSG-Coach im zweiten Durchgang selbst überzeugen, als Soisdorf/Rasdorf am Ausgleich schnupperte. „Sie hatten eine Chance, die sie eigentlich machen müssen. Praktisch im Gegenzug machen wir dann aber das 2:0 und spätestens mit dem 3:0 war die Partie dann entschieden“, so Lehmann – für den dritten Vogelsberger Treffer zeichnete sich erneut Schaaf verantwortlich und bekam von Lehmann ein Sonderlob: „Wie er da im Vollsprint den Ball mitnimmt, das ist überragend. Das können auf dem Niveau nicht viele.“ Martin Öttler erhöhte fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch auf 4:0 zugunsten der FSG, die Vogelsberger treffen im Halbfinale nun im Derby auf den VfL Lauterbach.
Tore: 0:1 Patrick Schaaf (40.), 0:2 Niklas Nettbohl (77.), 0:3 Patrick Schaaf (80.), 0:4 Martin Öttler (85.)
Zuschauer: 100
