Das hat Thomas Reith gegenüber Osthessen-Zeitung bestätigt. Am Freitagabend gegen die FSG Bebra wurde das Team von Abteilungsleiter Moritz Manns betreut. „Nach dem Spiel gegen Friedwald haben wir uns zusammengesetzt und es musste etwas passieren“, so Reith: „Ich wollte nicht mehr so richtig, der Verein wollte auch nicht mehr so richtig. Und bevor es böses Blut gibt, ist es besser man trennt sich.“ Die Gründe für die Trennung seien klar. Sportlich läuft es bei der FSG in der aktuellen Saison alles andere als gut. Nach 15 Spielen (ohne das Bebra-Spiel am Freitagabend) steht Kiebitzgrund/Rothenkirchen auf dem 14. Tabellenplatz – nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. „Irgendwer muss die Verantwortung übernehmen, das bin ich“, so Reith, der anfügte: „Die Mannschaft hat keine Ausreden mehr“. In einer Sitzung Anfang der Woche verabschiedete sich der Coach von seinem Team und betonte: „Ich habe ihnen gesagt, dass sie mit mir nicht absteigen und ohne mich auch nicht. Dafür haben sie eine zu große Qualität und kommen über eine geschlossene Mannschaftsleistung“, ist er sich sicher. Wie genau es nun weiter gehe lässt Reith offen. „Ich falle nicht in ein Loch. Wenn ein Verein anruft, höre ich mir die Sache an“, erklärte er. „Vielleicht mache ich im Sommer etwas mit meinem Sohnemann (Alexander Reith, aktuell Kapitän beim SV Steinbach), als schönen Abschluss“.
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