Dass das Motto nicht nur symbolisch war, zeigten die vielfältigen Anträge, über die mehrere hunderte Delegierte aus ganz Deutschland debattierten und beschlossen. Ein zentrales Thema war das von der schwarz-roten Koalition vorgelegte Rentengesetz, das in der Jungen Union bundesweit kritisch bewertet wird. Die JU Fulda unterstützt ausdrücklich die Forderung der Jungen Gruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Haltelinie über 2031 hinaus aus dem Gesetzentwurf rauszunehmen, wie es auch im Koalitionsvertrag vereinbart wurde.
Unter den Gästen des Deutschlandtages befanden sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Regierung, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn sowie Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.
Benedikt Stock verwies darauf, dass die Rentenpolitik langfristig tragbare und zwischen den Generationen abgestimmte Kompromisse erfordert. Kreisvorsitzender Alexander Kluge unterstrich die Bedeutung eines offenen Meinungsaustauschs innerhalb der Union und betonte, dass insbesondere die Perspektiven junger Menschen in den weiteren Beratungen stärker berücksichtigt werden sollten.
Abschließend fasst das Mitglied des JU-Landesvorstandes Anna Bunting, den Deutschlandtag zusammen: „Der Deutschlandtag hat erneut gezeigt, dass wir nur zu guten Lösungen kommen, wenn wir Herausforderungen offen ansprechen und gemeinsam weiterdenken. Diesen Weg möchten wir auch in unserer Arbeit vor Ort fortsetzen.“
