Lokales FD 05.11.2025

Jüdisches Leben in Fulda in der NS-Zeit: Vortrag in der HLSB

Fulda (pm/pf) – Unter dem Titel „Jüdisches Leben in Fulda zur Zeit des Nationalsozialismus. Diffamierung, Ausgrenzung und Vertreibung im Holocaust“ Widmet sich die Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek (HLSB) Fulda der Geschichte des jüdischen Lebens in Fulda zur Zeit des Nationalsozialismus – am Dienstag, 11. November, um 19 Uhr am Standort Heinrich-von-Bibra-Platz. Referent ist Dr. Michael Imhof.

Foto: Dr. Michael Imhof/privat

In seinem Vortrag spannt Dr. Imhof den Bogen von den zunehmenden Wahlerfolgen der NSDAP in der Weimarer Republik bis zur Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust. Er beschreibt die einzelnen Stationen von der Diskriminierung und Ausgrenzung über die Beraubung des jüdischen Eigentums und die Zerstörung der Existenzgrundlagen der verbliebenen Juden bis zu ihrer Deportation und systematischen Ermordung in den Vernichtungslagern. Durch die Berichte jüdischer Zeitzeugen erhalten das unfassbare Schicksal ihrer Familien und ihre individuelle Betroffenheit weitere lokale Bezüge. Um Anmeldung an antisemitismus@hs-fulda.de oder unter (0661) 9640-4585 wird gebeten. Interessierte sind auch herzlich eingeladen, spontan teilzunehmen.