Volleyball 20.11.2025

Johannesbergerinnen bestätigen gute Form – SGJ II unterliegt Hilders

Osthessen (pf) – Die Volleyballerinnen der SG Johannesberg haben einen weiteren wichtigen Erfolg in der Landesliga Nord eingefahren: Bei der SG Rodheim siegten die SGJ-Frauen glatt mit 3:0. Die zweite Mannschaft der Johannesbergerinnen kassierte derweil einen Rückschlag in der Bezirksoberliga beim TSV Hilders.

Die erste Mannschaft der SGJ ist in der Landesliga weiter gut unterwegs. Fotos: Verein

Die SGJ IV war in der Kreisklasse wieder im Einsatz.

Landesliga: SG Rodheim – SG Johannesberg 0:3 (12:25, 22:25, 17:25)

Im Auswärtsspiel bei der SG Rodheim zeigte die SG Johannesberg trotz ungewohnter Voraussetzungen eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Da Trainer Aleks Dimovski aus familiären Gründen fehlte, übernahm die erfahrene Spielerin Birgit Miller das Traineramt. Mit ihren klaren, ruhigen und gleichzeitig bestimmten Ansagen führte sie das Team souverän durch die Partie – und legte damit die Basis für den späteren 3:0-Erfolg.

Die Gäste starteten äußerst konzentriert in die Partie. Eine stabile Annahme legte den Grundstein für mehrere druckvolle Aufschlagserien, die Rodheim früh ins Hintertreffen brachten. Abwehr und Block arbeiteten nahezu fehlerfrei, so dass Johannesberg den Satz klar mit 25:12 für sich entschied.

Im zweiten Durchgang tat sich Johannesberg zunächst schwer und ließ etwas den Druck des ersten Durchgangs vermissen. Ein zwischenzeitlicher Rückstand von sieben Punkten brachte das Team jedoch nicht aus der Ruhe. Mit starker Abwehrarbeit, mutigen Angriffen und viel Geduld kämpfte sich die Mannschaft zurück in den Satz und belohnte sich am Ende mit dem 25:22-Satzgewinn.

Der dritte Satz war von Beginn an geprägt von konzentriertem Spiel und wenigen Eigenfehlern. Besonders in den langen Ballwechseln behielt Johannesberg die Oberhand. Durch kluge Aktionen am Netz und eine gut abgestimmte Block-Feldabwehr setzte sich die SG zunehmend ab und entschied auch diesen Satz mit 25:17 für sich.

Die SGJ zeigte als Reaktion auf die Niederlage der vergangenen Woche eine durchweg starke Teamleistung. Vor allem die hervorragende Block- und Abwehrarbeit sowie das präzise Zuspiel, das alle Angreiferinnen optimal in Szene setzte, machten an diesem Tag den Unterschied. Mit diesem souveränen 3:0-Auswärtssieg unterstrich das Team seine gute Form in der Landesliga.

Johannesberg: Doris Brux, Ann-Sopie Grobauer, Larissa Drexler, Birgit Miller, Julia Schawag, Teresa Schuhmann, Kristana Schuchert, Wynona Walter, Hannah Wilhelm.

 

Bezirksoberliga: TSV Hilders – SG Johannesberg II 3:0 (25:20, 25:18, 25:19)

Einen Rückschlag musste die zweite Mannschaft der SG Johannesberg bei ihrem Gastspiel in Hilders hinnehmen. Trotz spielerischer und taktischer Überlegenheit fand das Team nicht zu seiner gewohnten Linie. Dazu trug auch bei, dass sich beim Aufwärmen Zuspielerin Greta Schätzmüller verletzte und erneut länger ausfallen wird.

Im ersten Satz konnte das Team um Mannschaftskapitänin noch über weite Strecken mit- und dagegenhalten, haderte allerdings zunehmend mit der engen Halle, die Abwehraktionen enge Grenzen setzte. Letztlich war es eine kurze Phase von vier Ballwechseln, die es den Gastgeberinnen erlaubte, sich auf 22:18 abzusetzen und den Satz dann mit 25:20 für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz setzte sich der Trend des ersten fort: Mehr und mehr agierte die SGJ in der Verteidigung der keineswegs druckvollen Hilderser Angriffe verunsichert und überhastet und lange nicht so entschlossen wie noch in der vergangenen Woche. Dazu trug auch die eigens durch einen DJ eingespielte, teils überlaute Musik bei, die eine Verständigung zeitweise absolut unmöglich machte, weil die Lautsprecher direkt am Spielfeldrand standen. Auch dieser Satz war zur Satzmitte hin entschieden, als es der SGJ in keiner Phase gelang über eine längere Phase dominant aufzutreten. Dennoch wurde das Ergebnis erst am Satzende deutlich, als Hilders von 21:18 auf 25:18 davonzog.

Der dritte Satz war ein Spiegelbild des vorherigen. Lange Zeit konnte die SGJ, trotz einer hohen Fehlerquote mithalten, doch nach dem 16:18-Zwischenstand war dann die mentale Widerstandskraft der jungen Johannesbergerinnen erschöpft und Hilders zog auf 25:19 davon.

In den kommenden Wochen liegt der Fokus der SGJ-Reserve auf der Verbesserung des Zusammenspiels. Gelegenheit zur Umsetzung haben die Mädels dann bei den anstehenden Jugendturnieren.

Johannesberg II: F. Bartsch, S. Born, J. Bott, A. Haller, S. Leis, A. Raczing, A. Röhrig, G. Schätzmüller, F. Schütz.

 

Kreisklasse: SG Johannesberg IV – SC Steinatal 3:0 (25:14, 34:32, 25:19)

Beim ersten Heimspieltag standen der jungen vierten Mannschaft erheblich mehr Spielerinnen zur Verfügung als beim bisher ersten und einzigen Spiel im September. Die lange Pause war aber auch eine Möglichkeit, die Fähigkeiten des Teams deutlich zu steigern. Und das konnten die Mädels im ersten Spiel gegen die deutlich älteren Spielerinnen des Liganeulings aus Steinatal auch gleich unter Beweis stellen. Nach einem etwas nervösen Beginn waren es die Aufschläge der SGJ, die den ersten Satz fast im Alleingang entschieden. Martha Tsamaltoupis und Luana Simmchen legten Serien von fünf und zwölf (!) Aufschlägen hin, die die Gegnerinnen völlig überforderten. Schnell stand es 25:14 und 1:0. Im zweiten Satz geschah das, was einer jungen Mannschaft häufig passiert, die SGJ ließ die Zügel schleifen und brachte die Gäste ins Spiel. Die nahmen das Angebot dankend an und kämpften sich ins Spiel. Und da Johannesberg jetzt auch selbst mehr Fehler machte, konnte erst nach 37 Minuten die 2:0 – Führung mit 34:32 bejubelt werden. Auch im dritten Satz wehrte sich Steinatal nach Kräften, ohne allerdings noch einmal wirklich gefährlich werden zu können. Johannesberg setzte sich noch vor der Satzmitte ab und ließ sich dann auch die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Nach dem 25:19 konnte schon einmal gejubelt werden.

 

Kreisklasse: SG Johannesberg IV – DjK Großenlüder 3:1 (25:7, 24:26, 25:19, 25:10)

Das Lokalderby gegen die DjK Großenlüder war das 2. Spiel des Tages. Und hier wollte die SG zeigen, wer Herr im Haus ist. Und so legte das von Amelie Haller betreute Team auch los.

Wie schon im Spiel vorher waren es die Aufschläge, die dominierten und den Satz nach nur 13 Minuten mit 25:7 entschieden. Erneut Luana Simmchen mit 15 und Emelie Rützel mit den entscheidenden 6 Aufschlägen waren die Garanten des Satzgewinns. Und wie bereits im vorangegangenen Spiel schaltete das Team danach erst einmal einen Gang zurück, musste über den gesamten Satz einer Gästeführung hinterherrennen und am Ende trotz eigenen Satzballes das 24:26 hinnehmen.

Im dritten Satz hatte Johannesberg dann zunächst Mühe, wieder zum eigenen Spiel zu finden, schaffte das dann aber ab der Satzmitte und holte sich aufgrund der Überlegenen Spielanlage dann auch mit 25:19 diesen Satz.  Der vierte Satz war dann nur noch Formsache. Die Gegenwehr der Gäste erlosch sichtlich und beim abschließenden 25:10 hatte die SGJ keine Mühe mehr, sich weitere drei Punkte aufs Konto zu holen.

Johannesberg IV: L. Born, Y. Demirtas, C. Feuerstein, M. Fiedler, Mia Pesa, E. Rützel, P. Schätzmüller, L. Simmchen, M. Tsamaltoupis, D. Wall, N. Zimmermann.