Statt klassischer Vorträge setzte das Event auf persönliche Gespräche und eine lockere Atmosphäre mit Live-Musik, Mocktails und Fingerfood. „Wir möchten den Jugendlichen und Eltern die Möglichkeit geben, sich individuell und ungezwungen zu informieren“, erklärte Sabine Bodtländer, Vorstandsmitglied des Unternehmens. Schüler agierten als Guides und berichteten aus erster Hand von ihren Erfahrungen.
Die Schulleiterin der Beruflichen Oberstufe Ariane Wirker erklärte, dass der Tag der offenen Tür bewusst anders gestaltet wurde als herkömmliche Informationsveranstaltungen. „Es geht uns darum, den Besuchern einen authentischen Einblick in unsere Schule zu geben, ohne den typischen Frontalunterricht-Charakter. Statt Vorträgen haben wir verschiedene Räume eingerichtet, in denen Schüler und Lehrkräfte in persönlichen Gesprächen auf die individuellen Fragen eingehen können.“
Die Gäste hatten so die Möglichkeit, sich über die drei Schulformen – das berufliche Gymnasium (BG), die Fachoberschule (FOS) und die Berufsfachschule (BFS) – zu informieren und ein realistisches Bild vom Schulalltag zu erhalten. „Die persönliche Betreuung steht bei uns an erster Stelle. Wir möchten, dass die Jugendlichen sich bei uns gut aufgehoben fühlen“, so Wirker weiter.
Besondere Projekte und innovative Angebote
Im Fokus standen auch die zahlreichen Projekte der Schule, die einen modernen und flexiblen Unterricht fördern. Dazu gehört der „Online-Tag“, an dem Schüler und Lehrkräfte regelmäßig ins Homeoffice gehen, um hybride Arbeitsmethoden zu erlernen. Ein weiteres Highlight war das „Global Classroom“-Projekt, das Schüler mit internationalen Partnerschulen, etwa in Taiwan, zusammenbringt, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.
Der „Duke of Edinburgh’s Award“ fördert durch ehrenamtliche Tätigkeiten und soziale Projekte die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. „Unser Ziel ist es, das Gold-Programm des Duke of Edinburgh Awards einzuführen, das über 18 Monate geht und den Schüler hilft, ihre Soft Skills zu stärken“, erklärte Wirker.
Ein weiteres besonderes Merkmal der Schule ist das Fach „Glück“, das den Schüler von der fünften bis zur zwölften Klasse hilft, Resilienz und Wohlbefinden zu entwickeln. „Es geht darum, den Schülern praktische Fähigkeiten für das Leben zu vermitteln – wie sie mit Herausforderungen umgehen, sich selbst reflektieren und ihre persönlichen Stärken fördern können“, erklärte Bodtländer.
Ziel des Tages der offenen Tür
Der Tag der offenen Tür gab den Besuchern nicht nur einen umfassenden Überblick über das vielfältige Angebot der Schule, sondern auch die Gelegenheit, die moderne und persönliche Lernatmosphäre hautnah zu erleben. „Es ist uns wichtig, dass die Jugendlichen sehen, dass wir mehr bieten als nur einen guten Unterricht. Bei uns steht die individuelle Förderung im Mittelpunkt“, fasste Sabine Bodtländer das Ziel des Events zusammen.
