Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltungsreihe, die bereits zum dritten Mal stattfand, von Pia Groß (Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH) sowie den Professorinnen Dr. Uta Anschütz und Dr. Nicole-Barbara Buschle. Letztere erklärte: „Wir sind sehr stolz, wie viele da sind.“ Die Entwicklung mache sie überglücklich. Bei den Repräsentantinnen und Repräsentanten der Unternehmen gebe es bereits einige aktive und ehemalige Studierende, welche zum Austausch bereitstanden. Buschle wünschte allen gute Gespräche am Nachmittag.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Sabine Hauss, die am Nachmittag verschiedene Rednerinnen und Redner auf der Bühne begrüßte. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar freute sich sehr über das rege Interesse zum Austausch. Die Hochschule sei in den vergangenen Jahren immer internationaler geworden, mittlerweile kommen rund ein Drittel aller Studierenden aus dem Ausland nach Fulda. Gleichzeitig gebe es in der Region viele Unternehmen im Bereich der Lebensmittelproduktion und -entwicklung, die auf der Suche nach neuen jungen Talenten seien. Die Veranstaltung biete also den idealen Startpunkt für die Vernetzung zwischen Studierenden und Betrieben.
Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda GmbH, erfreute das Publikum mit einem Grußwort, welches er in Englisch, Deutsch und Rhöner Platt vortrug. Er hob hervor, wie wichtig gesunde Lebensmittel und Qualität für den Standortfaktor der Region Fulda sei. Er lobte daher den Austausch: „Ein direkter Kontakt zur Forschung und den Studierenden.“ Die Unternehmen seien gerne gewillt, die Fachkräfte aus dem Ausland in ihren Betrieben zu begrüßen, so Burkard, der ergänzte: „Internationalität ist in der Hochschule längst angekommen.“
Aus Sicht der Studierenden berichtete Maria Chiara Menapace, die diesjährige DAAD-Preisträgerin, über ihre Erfahrungen in Fulda. Sie erzählte, dass sie trotz der Internationalität auf dem Campus schnell Anschluss gefunden habe und viel im Studium über Lebensmitteltechnologie und sich selbst lernen konnte. Menapace ermutigte die Anwesenden, Stolz auf ihre bisherigen Leistungen zu sein und sich auch aus der Komfortzone herauszutrauen.
Bei der Veranstaltung gab es mehrere Impuls-Vorträge zu hören. So berichtete beispielsweise Najim Azahaf von der Bertelsmann Stiftung über die „Triple Win Perspective“, welche Vorteile Internationalität in Firmen für alle Beteiligten biete. Julian Bolz von der Region Fulda GmbH informierte über das WIN-Netzwerk und Prof. Dr. Stephen Knobloch von der Hochschule Fulda sprach darüber, wie internationale Verbindungen neue Perspektiven eröffnen können. Im Anschluss hatten die Studierenden reichlich Gelegenheit, mehr über die teilnehmenden Unternehmen zu erfahren.
