Campus 26.11.2025

Highlight: Öffentlicher Vortrag von Natascha Strobl

Fulda (pm/rg) -  Bereits zum vierten Mal richtet das Fulda Graduate Centre of Social Sciences (FGCSS) der Hochschule Fulda in diesen Tagen eine Herbstschule für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. In diesem Jahr geht es um die „Zukunft der Angewandten Sozialwissenschaften“ – ein Thema das gemeinsam mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsimpuls „Shaping Future Society (SaFe)“ erarbeitet wurde.

Foto: Görlich Media

„Wir freuen uns auf den Austausch, auf spannende Diskussionen und auf das gemeinsame Nachdenken darüber, wie sozialwissenschaftliche Forschung zur Bearbeitung von aktuellen und gesellschaftlich relevanten Fragen und Problemstellungen beitragen kann“, sagt Professorin Dr. Eva Gerharz, Leiterin des FGCSS und Sprecherin von SaF.

In der fünftägigen Veranstaltung, die noch bis 28. November 2025 dauert, beschäftigen sich die Promovierenden und fortgeschrittenen Studierenden des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften unter anderem mit folgenden Fragen:

-         -  Mit welchen Forschungsperspektiven können bestimmte Fragen überhaupt erst sichtbar gemacht werden?

-          - Welche Fragen die Wissenschaft stellen, um auf aktuelle soziale und politische Herausforderungen zu reagieren kann und mögliche Lösungsansätze zu liefern?

-          - Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse in eine leicht verständliche Sprache übersetzen, und wie können multimediale Angebote dabei unterstützen?

-          - Wie können Bürgerinnen und Bürger in den Forschungsprozess einbezogen werden?

Zudem bieten Professorinnen und Professoren der Hochschule Fulda sowie Gäste kompakte Einführungen in unterschiedliche Themenbereiche an. Dabei geht es unter anderem darum, wie geschlechtliche Vielfalt in ländlichen Räumen untersucht werden kann, wie man Kindern Zugänge zu philosophischen Werken vermitteln kann, oder wie Teamarbeit in virtuellen Räumen genutzt werden kann um gewünschte Wirkungen zu erzielen.

Neben Kolleginnen und Kollegen von der SUNY Cortland (USA), mit der die Hochschule in diesem Jahr eine strategische Partnerschaft vereinbart hat, sind teils renommierte Wissenschaftlerinnen aus München, Wien und Berlin angereist, um Vorträge zu halten.

 

Öffentlicher Vortrag am 26. November

Ein besonderes Highlight verspricht der Vortrag von Natascha Strobl zu werden. Sie wird am Mittwoch (26. November) um 17 Uhr über die Herausforderungen bei der Beforschung des Faschismus in den westlichen Gesellschaften sprechen. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen. Die Veranstaltung findet in Gebäude 22, Raum 302 statt.

Die Herbstschule endet am Freitag mit einer Podiumsdiskussion, an der neben den Expertinnen auch die Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, Professorin Dr. Martina Ritter teilnehmen wird. Bevor die Gäste wieder abreisen, ist noch ein Besuch des Fuldaer Weihnachtsmarktes vorgesehen.