Fußball 21.11.2025

Hessenliga – Dreimal ruft die Rhönkampfbahn zum Jahresendspurt

Hünfeld (pf) – Der Hünfelder SV ist in der komfortablen Situation, die drei verbleibenden Spiele in der Fußball-Hessenliga bis Weihnachten allesamt zuhause bestreiten zu dürfen. Gemütlich machen will es sich der HSV aber nicht. Vielmehr gilt es, den Abstand nach unten zu wahren. Es warten Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte, von der der HSV selbst aber nicht weit weg ist. Entsprechend wichtig wäre ein Sieg am Samstag (14.30 Uhr) gegen den VfB Marburg.

Fast auf den Tag genau ein Jahr her: Auch in der vergangenen Saison trafen sich der HSV und Marburg am Kunstrasen (23. November 2024), dabei gewann Hünfeld mit 3:0. Archivfoto: Justin Klenner

In Hünfeld wird die Adventszeit mit drei Hessenliga-Heimspielen eingeläutet: Marburg, CSC Kassel und Stadtallendorf heißen die Aufgaben bis Anfang Dezember. Eine kleine Serie käme vor der Winterpause gelegen, doch Trainer Johannes Helmke betont: „Erstmal geht es um Leistungen, und um das Marburg-Spiel. Das steht im Vordergrund – und wir müssen wissen, was uns da erwartet“. Denn obwohl optisch viel Luft in der Tabelle zwischen beiden Clubs ist, sind es beim zweiten Hinschauen nur fünf Punkte, die auf zwei schrumpfen oder auf acht anwachsen können.

Doch der HSV freut sich auf die nächsten Wochen: „Es ist unser Kunstrasen, wir trainieren da, fühlen uns sicher und wohl. Wir wollen einfach gute Leistungen zeigen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir noch ein paar Punkte sammeln werden“. Qualität sehe er natürlich auch im Marburger Kader, nicht zuletzt, weil mit Jonas Pfalz und Kristian Gaudermann ehemalige Akteure der SG Barockstadt beim VfB kicken. Zusätzlich ins Grübeln bringt den Hünfelder Coach auch, dass der eigentliche Top-Transfer der Marburger, Hendrik Mittelstädt, zuletzt erstmals zum Einsatz kam. Der Mittelstürmer war von Fortuna Köln nach Mittelhessen gewechselt – und kehrte damit in seine gebürtige Heimat zurück. „Er ist im besten Fußballeralter“, sagt Helmke über den 25-Jährigen, weiß jedoch nicht, ob in Hünfeld mit ihm zu rechnen ist.

Daher legt der Trainer den Fokus aufs eigene Team, und berichtet: „Wir haben intensiv und umfangreich trainiert“. Zu der Jahreszeit sei es wichtig, „die Pausen kurz zu halten“. Bis auf die gesundheitlich etwas angeschlagenen Häuser und Witkowski, die bis Samstag aber fit werden könnten, und Petr Paliatka jr., dem es in der Leiste zog, konnte auch der gesamte Kader im Training Gas geben.

Es ist obendrein der offizielle Rückrundenstart für den HSV: 17 von 34 Saisonspielen sind absolviert. 13 Punkte gab es zuhause (in acht Spielen), und genauso viele in der Fremde (in neun Partien) – inklusive des 2:1-Erfolgs im Hinspiel in Marburg.

 

Hessenliga

 

Samstag

14 Uhr

Eintracht Frankfurt U21 – FC Gießen

Türk Gücü Friedberg – Walldorf

14.30 Uhr

Hanauer FC – Stadtallendorf

Hünfelder SV – VfB Marburg

Fernwald – Baunatal

15.30 Uhr

Hummetroth – SC Hanau

 

Sonntag

14.30 Uhr

TuBa Pohlheim – Weidenhausen

CSC Kassel – Darmstadt 98 U21

15 Uhr

Eddersheim – Waldgirmes