Viel Gutes war nicht dabei vergangene Woche: In Waldgirmes bot der HSV womöglich die schwächste Saisonleistung an, analysiert Trainer Johannes Helmke. Das einzig gute daran: Es ist viel Luft nach oben, und das soll in Stadtallendorf wieder zu sehen: „Ich bin aber optimistisch, dass wir wieder ein anderes Gesicht zeigen werden“, betont Helmke: „In der Hessenliga zeigt sich jede Woche, wie eng und schwer es ist. Du musst Woche für Woche Leistung bringen, das haben wir selbst erfahren müssen“.
Aber auch der Gegner kennt das: Stadtallendorf spielte zuhause zuletzt dreimal unentschieden, überhaupt gewann die Eintracht seit Mitte September kein Spiel mehr und schied im Kreispokal bei einem A-Ligisten aus. „Sie liegen sicher ein Stück hinter den Erwartungen, aber haben einen sehr guten Kader – trotz der Tabellensituation“, warnt der Hünfelder Coach, der in erster Linie wieder ein anderes Auftreten am Herrenwald fordert: „Wir waren in Waldgirmes unzufrieden mit uns selbst, in vielen Belangen. Da müssen wir viel präsenter in Sachen Zweikampfführung sein, das war auch ein Schwerpunkt im Training“. Dazu hofft der HSV natürlich, dass es dann auch wieder Punkte gibt – eine gute Leistung ist da natürlich Grundvoraussetzung. Personell bleibt der Kader unverändert, gibt Helmke an. Es liegt also an seinen Jungs, wie das letzte Auswärtsspiel des Kalenderjahres ausgeht.
Hessenliga
Samstag
14 Uhr
Stadtallendorf – Hünfelder SV
FC Gießen – Eddersheim
Türk Gücü Friedberg – CSC Kassel
14.30 Uhr
Weidenhausen – Fernwald
Baunatal – VfB Marburg
15 Uhr
Waldgirmes – Hanauer FC
Sonntag
15 Uhr
SC Hanau – TuBa Pohlheim
15.30 Uhr
Walldorf – Hummetroth
