Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine am Nachmittag bei der Polizei eingegangene Meldung über vermeintlich verdächtige Personen in der Halle. Vor Ort konnte geklärt werden, dass die angetroffenen Personen dort berechtigt waren. Allerdings stießen die Beamten auf dutzende Pakete sogenannter „Snus“ – Tabakbeutel zum oralen Konsum –, deren Inverkehrbringen in Deutschland verboten ist.
Auf richterliche Anordnung wurden die Pakete, deren Inhalt auf einen Verkaufswert von über einer Million Euro geschätzt wird, sichergestellt. Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks wurden bis in den Abend hinein insgesamt 36 Paletten dieser Pakete mit Lastwagen abtransportiert. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Mieter der Lagerhalle. Die Ermittlungen zur Herkunft des Tabaks und seiner Bestimmung dauern an.
