„Es war brutal, es war mind-blowing“, kam Organisatorin Jennifer Romanowski nach der Veranstaltung aus dem Schwärmen kaum noch heraus: „Es ist schwierig, gerade die richtigen Worte zu finden. Alles hat alles übertroffen.“ Rund 700 Starter waren beim Präsenzlauf 2024 am Start, in diesem Jahr gingen 921 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Strecke, dazu kamen noch zahlreiche, virtuelle Starter, die nicht in Fulda vor Ort sein konnten. „Das sind aktuell 464, allerdings kann virtuell ja auch am Sonntag noch gelaufen werden“, erläuterte eine überglückliche Romanowski: „So waren es insgesamt knapp 1500 Starter, die gemeldet hatten.“ Besonders erfreulich sei in diesem Jahr das Wetter gewesen – bei den vergangenen zwei Ausgaben hatten Romanowski und Co. weniger Glück, in diesem Jahr präsentierte sich die Domstadt allerdings von seiner besten Seite: Bereits um 6 Uhr gingen die ersten Läufer im Stadion in der Johannisau auf die sechs Kilometer Strecke, traditionell begleitet von Rauch und Bengalos am Start – „und der Ausblick vor allem auf den Aueweiher war in diesem Jahr einfach krass. Den Sonnenaufgang so zu sehen, das war extrem“, so Jennifer Romanowski: „Wir hatten morgens minus zehn Grad, aber es war trocken und die Sonne kam raus, das war atemberaubend.“
Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen geht es beim Heartbeat Ultra nicht um die schnellste Zeit, um die beste Performance – sondern darum, gemeinsam etwas Gutes zu tun: „Und das hat man den Läufern auch angemerkt“, schwärmte Romanowski: „Die Leute waren alle gut gelaunt und wollten einfach etwas Gutes tun. Das Feedback, was wir bekommen haben, war durchweg extrem positiv“ – wenig verwunderlich bei dem Aufwand, den Romanowski mit ihrem Team betrieben hatte, um eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die wieder einmal ihresgleichen suchte: So warteten auf die Läufer in und rund um das Stadion Saunen, Massagebänke, Physiotherapeuten, zahlreiche Merchandising-Angebote und vieles mehr. Ein besonderes Highlight ergab sich außerdem aus der leicht veränderten Streckenführung: Da in den Fuldaauen aktuell gebaut wird, führte die Route zwei Mal durch die „Graffiti-Unterführung“ der Bardostraße. „Der Tunnel war zweigeteilt, damit sich die Läufer da nicht in die Quere kommen konnten“, erläuterte Romanowski: „Wir hatten extra einen Graffiti-Sprayer, der uns den Tunnel schwarz gesprayt hat und in der Mitte haben wir, auch dank unserer Sponsoren, Teufel-Boxen gestellt. So hat sich die Unterführung regelrecht in einen Rave-Tunnel verwandelt.“
Die dritte Ausgabe des „Heartbeat Ultra“ war also auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – und setzte zahlreiche, neue Maßstäbe. „Wir werden das im nächsten Jahr definitiv wieder machen. Wir haben gezeigt, dass der Heartbeat Ultra aus Fulda nicht mehr wegzundenken ist“, kündigt Jennifer Romanowski euphorisch an: „Und dann in Fulda noch größer und auch in anderen Städten. Es hat sich einfach voll gelohnt.“
